0:00:
Tschechien gegen
Schweiz! Die Freundschaft der beiden Trainer wird heute für mindestens 90 Minuten in den Hintergrund rücken. Zahlreiche Fans sind ebenfalls ins Stadion gepilgert. Kein Wunder, die perfekten Wetterverhältnisse schreien ja gerade zu nach einem Fußball-Spiel. Zum Glück dürfen wir hier und jetzt bei diesem zweiten Gruppenspiel live dabei sein, EM-Teamchef.at sei dank!
6:17:
Herwig Dallibor und
Gernot Haidinger schieben sich den Ball am eigenen Sechzehner zu. Letzterer bringt den entgegenkommenden
Friedwald Schulze ins Spiel.
Carsten Grassl fordert 15 Meter vor dem gegnerischen Strafraum den Ball - und kriegt ihn auch. Doppelpass mit
Herwig Dallibor. Ein Haken, ein Übersteiger.
Vít Lis attackiert viel zu lasch. Ein Blick gefolgt von einem weiten Pass auf
Berti Triebel. Jetzt könnte was gehen! Dieser zieht sofort volley ab und schießt in Richtung Kreuzeck - doch
Julius Flicek bringt noch die Fingerspitzen dazwischen.
12:03:
Carsten Grassl stellt
Robert Krempasky in der eigenen Hälfte ein Bein, der Schiedsrichter hat's gesehen und reagiert sofort.
Robert Krempasky wird den Freistoß ausführen. Das sind mindestens 30 Meter, trotzdem scheint er es direkt versuchen zu wollen. Fünf Schritte Anlauf, ein scharfer Schuss mit dem Vollspann. Meilenweit über den Kasten.
12:55:
Schweiz steht defensiv.
Carsten Grassl sucht verzweifelt nach Anspielstationen, muss das Leder aber zu
Herwig Dallibor zurückspielen. Vielleicht jetzt:
Carsten Grassl und
Herwig Dallibor fordern den Ball. Letzterer kriegt ihn, setzt am Flügel zum Sprint an und lässt
Vít Lis und
Vladimír Vrba ganz alt aussehen. Er möchte Flanken, muss aber abbrechen, noch stehen
Berti Triebel und
Fabio Coppola nicht im Strafraum. Er wird doch nicht etwa... Doch, er wird: Er probiert's direkt. Tormann
Julius Flicek hat Schwierigkeiten, fängt den Ball aber im Nachfassen.

14:36:
Carsten Grassl ist am eigenen Sechzehner am Ball und wird bereits dort unter Druck gesetzt.
Walter Kliem eilt ihm zur Hilfe, aber auch der wird streng bewacht. Er versucht's auf eigene Gefahr allein. Mit Erfolg. Sehr zum Unmut des Trainers und jenem des freistehenden
Carsten Grassl packt er anschließend einen langen Ball auf den losstartenden
Ben Allmann aus. Der nimmt den Ball, eng gedeckt von
Vít Lis, ideal mit und entledigt sich seiner Klette, die
Alexandr Ambroz heißt. Sofort kommt die Ablage für den ideal postierten
Hubert Herb, der aus gut 20 Metern abzieht und den Ball im linken Eck unterbringt - Hammer-Tor!
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Heim 0:1 Gast
21:39: Den Fans stockt der Atem:
Walter Kliem trifft
Vít Lis nach einer hohen Flanke genau mit den Stollen im Gesicht.
Vít Lis steht zum Freistoß bereit. Etwa 25 Meter vor dem Tor und aus spitzem Winkel. Entscheidet er sich für eine Flanke oder schießt er direkt auf das Tor. Weder noch. Der Ball geht etwa einen Meter am langen Eck vorbei.
25:15:
Robert Krempasky steht beim Einwurf an der Mittellinie. Er unterhält sich noch kurz mit dem Balljungen und wirft anschließend zu
Svatopluk Macha. Der nimmt etwas tollpatschig an, bringt das Leder aber noch unter Kontrolle.
Herwig Dallibor attackiert energisch. Wohl zu übermotiviert, mit einer Körpertäuschung ist er ausgetanzt. Flanke zur Mitte.
Milan Hronek steigt hoch und setzt den Kopfball an den Pfosten. Von dort springt die Kugel vor
Radomír Koliss Füße, der sofort abzieht. Tooor!!!
Neuer Spielstand
Heim 1:1 Gast

26:18: Einwurf für
Tschechien.
Vít Lis bedient
Svatopluk Macha, der sieht, dass sämtliche Mitspieler schon in der gegnerischen Hälfte stehen. Totale Offensive lautet die taktische Vorgabe des Trainers. Er schlägt den Ball sofort nach vorne.
Svatopluk Macha setzt seinen Körper gegen
Herwig Dallibor perfekt ein und verschafft sich etwas Raum. Er passt in den Rücken von
Radomír Kolis, trotzdem meistert er die Situation geschickt und bringt sich in Schussposition. Während
Walter Kliem dumm aus der Wäsche guckt, zieht er sofort ab. Eine leichte Übung für Tormann
Merlin Petrat, der den Ball mühelos fängt. Ein Pass zu
Milan Hronek wäre wohl die bessere Lösung gewesen, der stand völlig frei. Aber im Nachhinein sind wir alle klüger.

30:25:
Vít Lis dribbelt in die gegnerische Hälfte und bedient
Vladimír Vrba, der am Flügel lauert.
Berti Triebel stellt, nett formuliert, nicht die größte Hürde dar. Der Ballführende hat viel Platz, weil sich
Carsten Grassl scheinbar nicht zuständig fühlt, macht aber zum Unverständnis des Publikums gar nichts daraus und spielt sofort zu
Vít Lis ab. Der wirkt schon wesentlich entschlossener und wechselt erstmal die Seite.
Milan Hronek nimmt perfekt an und ist nicht zu stoppen. Wenn das eine Attacke sein soll, was
Walter Kliem da praktiziert, na dann gute Nacht
Schweiz. Schöne Flanke.
Radomír Kolis setzt zum Seitfallzieher an und trifft - die
Tschechien-Fans rasten völlig aus. Geiles Tor! Die Wahl zum Tor des Jahres hat neue Konkurrenz bekommen.
Neuer Spielstand
Heim 2:1 Gast
31:57: Trotz der Führung läuft
Coppelius die Coachingzone auf und ab. Kein Wunder, dass der Trainer auch nach dem Ende der aktiven Karriere noch immer seine Linie hält.
45:00: Halbzeit
49:43: Der Trainer nimmt
Robert Krempasky vom Platz.
Daniel Kolinsky heißt der neue Akteur, der sich in der verbleibenden Spielzeit für die Startelf empfehlen kann.
59:16: Der Trainer nimmt
Walter Kliem vom Platz.
Bernhard Wohlers wärmt schon eine ganze Weile auf und kommt nun endlich zu seinem Einsatz.
60:23: Der Arbeitstag von
Ben Allmann ist zu Ende. Mit
Max Lege soll nun frischer Wind ins Spiel kommen.
60:52: Der Arbeitstag von
Berti Triebel ist zu Ende. Neu ins Spiel kommt
Ingolf Wessling.
62:58:
Bernhard Wohlers kriegt den Ball vom Keeper zugerollt und weiß im ersten Moment nicht so recht, was er damit anfangen soll. Er gibt erstmal an
Bernhard Wohlers ab, der schon wesentlich entschlossener wirkt und den Ball, mühelos an
Daniel Kolinsky vorbei, in die gegnerische Hälfte führt.
Max Lege schaltet sich ebenfalls in die Offensive ein. Weite Flanke an die Strafraumgrenze.
Ingolf Wessling setzt sich gegen
Svatopluk Macha durch und verlängert mit dem Hinterkopf. Auch
Alexandr Ambroz schaut teilnahmslos zu.
Ingolf Wessling sprintet in den freien Raum und zieht sofort ab.
Julius Flicek bleibt reaktionslos stehen, der Ball geht aber ohnehin haarscharf am Gehäuse vorbei.
70:43: Dieser Wechsel hat sich angekündigt,
Vladimír Vrba verlässt den Platz.
Otakar Mager soll nun neuen Elan in die Begegnung bringen.
71:42:
Zdrino Rutkas Füße wirken bereits schwer wie Blei, der Trainer nimmt ihn vom Feld.
Kvído Fiala wärmt schon eine ganze Weile auf und kommt nun endlich zu seinem Einsatz.
79:06:
Daniel Kolinsky wird der Ball vom eigenen Schlussmann zugerollt. Sofort versucht er, die Kugel gezielt nach vorne zu bringen.
Max Lege und
Ingolf Wessling können ihn daran nicht wirklich hindern, das Duo wirkt etwas behäbig. Er gibt erstmal an
Daniel Kolinsky ab. Dieser setzt zum Seitenwechsel an.
Kvído Fiala steht auf dem Flügel völlig ungedeckt und kriegt den Ball. Tolle Aktion.
Milan Hronek stünde nun völlig frei, doch er entscheidet sich für eine präzise Flanke auf den ersten Pfosten. Doch
Bernhard Wohlers springt am höchsten und köpfelt das Leder ins Seitenaus. Dahinter wäre
Radomír Kolis einschussbereit frei gewesen.
79:41: Bierdusche für den Referee! Als der Mann in Schwarz am Spielfeldrand den Gäste-Sektor passiert, entladen die Fans ihre Wut am Unparteiischen. Seine Schuld ist es jedoch nicht, dass
Schweiz hier zurückliegt.
80:39: Das ist selbst für die Hartgesottenen unter uns nicht leicht anzusehen.
Bernhard Wohlers springt
Svatopluk Macha mit gestreckten Beinen gegen das Schienbein.
Bernhard Wohlers muss sich jetzt etwas zurücknehmen, er sieht Gelb.
87:50:
Tschechien am Ball.
Vít Lis wirft auf der Höhe der Mittellinie zu
Svatopluk Macha ein. Der läuft fünf Schritte und passt erstmal ins Zentrum, wo
Kvído Fiala wartet. Der scheint aber bereits eine Verschnaufpause zu brauchen, gibt deshalb zu
Otakar Mager ab und hechelt erstmal wie ein Hund im Hochsommer. Letzterer setzt zum Turbo an und lässt mit
Friedwald Schulze und
Hubert Herb gleich zwei Gegenspieler stehen. Die
Tschechien-Fans erheben sich gespannt. Starker Pass zu
Radomír Kolis, der sofort das lange Eck anvisiert und das Leder versenkt. Geiles Ding. Der Schütze läuft sofort in Richtung
Tschechien-Fans und zelebriert seinen Treffer mit einem Samba-Tänzchen. Olé!
Neuer Spielstand
Heim 3:1 Gast

88:53:
Tschechien ist am Ball und sucht den direkten Weg zum Erfolg.
Vít Lis läuft drei Schritte und gibt an
Alexandr Ambroz weiter. Jetzt geht's ganz schnell.
Tschechien kombiniert über
Otakar Mager und
Milan Adamec durch die Mitte. Letzterer nimmt etwas Risiko und spielt steil in den freien Raum. Der Ball kommt direkt vor
Milan Hroneks Füße.
Bernhard Wohlers sieht in der Situation gar nicht gut aus, er hat seinen Gegenspieler total übersehen. Stanglpass zur Mitte.
Radomír Kolis steht goldrichtig - Tor!
Neuer Spielstand
Heim 4:1 Gast
90:00: Ende! Hier haben fast über 90 Minuten klare Verhältnisse geherrscht,
Tschechiens
4:
1-Sieg geht daher absolut in Ordnung.
Endstand
Heim 4:1 Gast
Ballbesitz 1.HZ
Heim 50%:50% Gast
Ballbesitz 2.HZ
Heim 50%:50% Gast