0:00: Herzlich willkommen zum ersten Gruppenspiel zwischen
England und
Schweiz! Beide Mannschaften wollen das Turnier gewinnen, aber es kann nur einen Sieger geben. Die Spannung ist bereits vor Anpfiff greifbar, die Spieler werden vom Publikum schon jetzt bejubelt. Und da pfeifft der Schiedrichter auch schon an!

8:13:
Nikolai Kirch späht auf einen weiten Ball, vorne steht aber niemand wirklich frei, er gibt das Rundleder erstmal an
Helmut Lover weiter. Auf der Seite fordert
Gabriel Eisenberg den Ball, und kriegt ihn auch. Er tanzt
Brandon Barnwell und
Waldo Wadhams sehenswert aus und schlägt - zum Ärger des freistehenden
Nikolai Kirch - eine hohe Flanke in den Strafraum.
Adrian Plura und
Sascha Opitz stehen völlig frei. Letzterer kriegt das Leder und kann es schwer aber doch unter Kontrolle bringen. Es kommt zu einem Gestocher im Strafraum. Der Ball kommt irgendwie zu
Sven Turowski, der wie aus dem nichts abzieht. Die Kugel wird gleich zweimal abgefälscht und kullert im Schritttempo über die Linie - wenn nicht der schönste, aber auf jeden Fall einer der kuriosesten Treffer des Spieltages.
Neuer Spielstand
Heim 0:1 Gast

9:38: Böser Einstieg von
Sascha Opitz gegen
Tad Tomka. Das ist ein Foul aus der Kategorie "Blumen an die Witwe". Er wälzt sich am Boden, während die Sanitäter auf den Platz eilen.
Tad Tomka hat nun die Möglichkeit, den Freistoß zu verwandeln. Der Ball liegt etwa 25 Meter vor dem Kasten - unmöglich ist der nicht. Er läuft an und versucht's mit Gewalt. Der Ball geht genau in die Mitte des Gehäuses, der Tormann kann gerade noch wegfausten.

15:18:
Bruno Wisser wird in der eigenen Hälfte zu Fall gebracht und bekommt den Freistoß. Der Trainer fordert: "Nach vorne damit!" Er führt ihn selbst aus und gibt erstmal an
Roman Gayer ab. Letzterer passt zu
Gabriel Eisenberg, der viel Raum hat. Hat er auch das Auge für die freien Mitspieler? Er läuft erstmal quer über den Platz. Der Trainer brüllt erneut: "Haut das verdammte Ding nach vorne!" Jetzt kommt der hohe Ball in die Spitze. Endlich.
Adrian Plura steigt hoch, kommt aber nicht mehr richtig an den Ball.
Paul Schnair erkennt die Situation rasch und eilt aus dem Kasten - mit Erfolg.

16:37:
Niklas Alsleben erkämpft sich das Leder am eigenen Sechzehner und leitet mit einem langen Ball den Gegenangriff ein. Die Kick-and-Rush-Devise ist nicht mehr zu verleugnen.
Gabriel Eisenberg steigt 20 Meter vor dem gegnerischen Kasten hoch und verlängert.
Waldo Wadhams hat auch in diesem Kopfballduell am heutigen Tag das Nachsehen. Auch
Tad Tomka fährt daneben.
Adrian Plura steht goldrichtig, nimmt den Ball einmal mit und zieht sofort ab.
Paul Schnair lässt den Ball abprallen, hat ihn aber im Nachfassen. Das hätte ins Auge gehen können,
Adrian Plura hat auf den Fehler des Keepers nur gewartet.

18:54: Den Fans stockt der Atem:
Helmut Lover trifft
Porfirio Hemmeter nach einer hohen Flanke genau mit den Stollen im Gesicht.
Porfirio Hemmeter hat nun die Möglichkeit, den Freistoß zu verwandeln. Der Ball liegt etwa 25 Meter vor dem Kasten - unmöglich ist der nicht. Er läuft an und versucht's mit Gewalt. Der Ball geht genau in die Mitte des Gehäuses, der Tormann kann gerade noch wegfausten.

27:19:
Schweiz hat den Ball.
Roman Gayer läuft zwei Schritte mit dem Ball und schießt ihn anschließend mit entschlossener Miene hoch und weit nach vorne. Das schmeckt dem Trainer.
Helmut Lover weniger, er wäre frei gestanden. Technisch versiert stoppt
Gabriel Eisenberg den Ball - und das unter starker Bedrängnis. Kettenhund
Brandon Barnwell lässt ihm keinen Zentimeter Raum. Es gelingt ihm aber, seinen Gegenspieler und
Pedro Densmore abzuschütteln. Sofort sucht er den schnellen Weg in Richtung Tor. Geht da was? Ja! Er zieht sofort ab.
Sascha Opitz fälscht den Ball noch unfreiwillig ab, so dass dieser in Zeitlupen-Geschwindigkeit ins Tor kullert!
Paul Schnair ist machtlos!
Neuer Spielstand
Heim 0:2 Gast

39:46: Einwurf durch
Bruno Wisser.
Roman Gayer nimmt den Ball an und ist voller Tatendrang. Der Trainer fordert weite Bälle nach vorne. Stattdessen spielt er aber erstmal kurz zu
Helmut Lover ab. Der läuft wenige Schritte, gibt an
Gabriel Eisenberg weiter und der spielt den Ball hoch in den gegnerischen Sechzehner.
Waldo Wadhams und
Rich Astacio haben da zu lasch attackiert.
Adrian Plura gewinnt das Kopfballduell gegen
Julio Toni und verlängert ideal.
Niklas Alsleben kommt fünf Meter vor dem Tor zum Ball setzt zum Lupfer an.
Paul Schnair bleibt jedoch in seinem Gehäuse und fängt den Ball ohne Mühe.

41:39: Einwurf durch
Niklas Alsleben.
Roman Gayer nimmt den Ball an und ist voller Tatendrang. Der Trainer fordert weite Bälle nach vorne. Stattdessen spielt er aber erstmal kurz zu
Helmut Lover ab. Der läuft wenige Schritte, gibt an
Gabriel Eisenberg weiter und der spielt den Ball hoch in den gegnerischen Sechzehner.
Brandon Barnwell und
Waldo Wadhams haben da zu lasch attackiert.
Adrian Plura gewinnt das Kopfballduell gegen
Tad Tomka und verlängert ideal.
Sascha Opitz kommt fünf Meter vor dem Kasten zum Ball und überlupft den herausstürmenden Torwart - Wahnsinns-Ding! Der Ball senkt sich wenige Zentimeter vor der Latte und zappelt im Netz.
Neuer Spielstand
Heim 0:3 Gast
45:00: Halbzeit
50:06: Der Trainer nimmt
Meinrad Krankl vom Platz.
Sebastian Gruenert soll nun neuen Elan in die Begegnung bringen.
51:08:
Helmut Lovers Füße wirken bereits schwer wie Blei, der Trainer nimmt ihn vom Feld. Neu ins Spiel kommt
Hans Luehr.
53:08: Dieser Wechsel hat sich angekündigt,
Bruno Wisser verlässt den Platz.
Richard Schlichting heißt der neue Mann im Spiel. Bringt er neuen Schwung rein?
56:55:
Niklas Alsleben steht beim Einwurf an der Mittellinie. Er unterhält sich noch kurz mit dem Balljungen und wirft anschließend zu
Richard Schlichting. Der nimmt etwas tollpatschig an, bringt das Leder aber noch unter Kontrolle.
Brandon Barnwell attackiert energisch. Wohl zu übermotiviert, mit einer Körpertäuschung ist er ausgetanzt. Flanke zur Mitte.
Sebastian Gruenert steigt hoch und setzt den Kopfball an den Pfosten. Tormann
Paul Schnair erkennt die Situation am schnellsten und sichert sich den Ball.
60:49: Psychologe muss man keiner sein, um zu erkennen, dass
Rich Astacio langsam aber sicher die Puste ausgeht.
64:11: Einwurf für
Schweiz.
Niklas Alsleben bedient
Nikolai Kirch, der sieht, dass sämtliche Mitspieler schon in der gegnerischen Hälfte stehen. Totale Offensive lautet die taktische Vorgabe des Trainers. Er schlägt den Ball sofort nach vorne.
Nikolai Kirch setzt seinen Körper gegen
Waldo Wadhams perfekt ein und verschafft sich etwas Raum. Er passt in den Rücken von
Adrian Plura, trotzdem meistert er die Situation geschickt und bringt sich in Schussposition. Während
Tad Tomka dumm aus der Wäsche guckt, zieht er sofort ab. Eine leichte Übung für Tormann
Paul Schnair, der den Ball mühelos fängt. Ein Pass zu
Sascha Opitz wäre wohl die bessere Lösung gewesen, der stand völlig frei. Aber im Nachhinein sind wir alle klüger.

65:20:
Schweiz setzt alles auf eine Karte.
Gabriel Eisenberg macht von hinten Dampf und dirigiert seine Kollegen nach vorne. Totale Offensive lautet die Devise. Er gibt erstmal an
Nikolai Kirch ab, der gerade noch in heftige Diskussionen mit dem Trainer verwickelt war. Er fackelt nicht lange und schießt den Ball gezielt nach vorne.
Gabriel Eisenberg setzt sich unter Bedrängnis von
Julio Toni durch und zieht sofort in den Strafraum ein. Mein lieber Mann, so einen Antritt möchte ich haben. Querpass zur Mitte!
Adrian Plura stoppt den Ball und hält dann sofort drauf.
Paul Schnair bringt seine Fingerspitzen gerade noch hinter den Ball und rettet!

69:23: Alles oder nichts, so die Marschroute bei
Schweiz!
Niklas Alsleben schnappt sich in der eigenen Hälfte den Ball und tanzt anschließend
Brandon Barnwell und
Porfirio Hemmeter aus. Das kann sich sehen lassen, dafür gibt's völlig zurecht Szenenapplaus. Sofort kommt der Steilpass in die Spitze.
Richard Schlichting setzt seine Schnelligkeit ideal ein und ist noch vor
Brandon Barnwell am Ball, der etwas verschlafen hat. Via Übersteiger tanzt er seinen Gegenspieler spektakulär aus. Auch an
Pedro Densmore geht er mühelos vorbei. Pass zur Mitte. Da steht
Adrian Plura, der sofort durchzieht und den Ball an die Latte hämmert. Von dort springt der Ball ins Toraus.
Paul Schnair hat nichtmal mit der Wimper gezuckt, so schnell ging das gerade eben.
73:24: Die tolle Atmosphäre im Stadion ist momentan nur den
Schweiz-Fans zu verdanken, die singen, trommeln und klatschen was das das Zeug hält. Die Anhänger der Hausherren sind mittlerweile vollends verstummt.
79:29:
Niklas Alsleben dribbelt in die gegnerische Hälfte und bedient
Nikolai Kirch, der am Flügel lauert.
Waldo Wadhams stellt, nett formuliert, nicht die größte Hürde dar. Der Ballführende hat viel Platz, weil sich
Waldo Wadhams scheinbar nicht zuständig fühlt, macht aber zum Unverständnis des Publikums gar nichts daraus und spielt sofort zu
Niklas Alsleben ab. Der wirkt schon wesentlich entschlossener und wechselt erstmal die Seite.
Adrian Plura nimmt perfekt an und ist nicht zu stoppen. Wenn das eine Attacke sein soll, was
Tad Tomka da praktiziert, na dann gute Nacht
England. Schöne Flanke.
Sascha Opitz setzt zum Seitfallzieher an und trifft - die
Schweiz-Fans rasten völlig aus. Geiles Tor! Die Wahl zum Tor des Jahres hat neue Konkurrenz bekommen.
Neuer Spielstand
Heim 0:4 Gast

81:46:
Schweiz setzt alles auf eine Karte.
Nikolai Kirch macht von hinten Dampf und dirigiert seine Kollegen nach vorne. Totale Offensive lautet die Devise. Er gibt erstmal an
Gabriel Eisenberg ab, der gerade noch in heftige Diskussionen mit dem Trainer verwickelt war. Er fackelt nicht lange und schießt den Ball gezielt nach vorne.
Sven Turowski setzt sich unter Bedrängnis von
Julio Toni durch und zieht sofort in den Strafraum ein. Mein lieber Mann, so einen Antritt möchte ich haben. Querpass zur Mitte!
Sven Turowski stoppt den Ball und hält dann sofort drauf.
Paul Schnair bringt seine Fingerspitzen gerade noch hinter den Ball und rettet!

86:19:
Tad Tomka spielt nach einem kleinen Rempler von
Richard Schlichting den sterbenden Schwan und bekommt vom Schiedsrichter den Freistoß geschenkt.
Tad Tomka tritt zum Freistoß an. Der Ball liegt etwa 18 Meter vor dem gegnerischen Gehäuse. Entschlossener Blick beim Schützen. Scharfer Schuss ins lange Eck - knapp vorbei. Der gegnerische Tormann wäre aber wohl noch dran gewesen, wäre der Ball aufs Tor gegangen.
90:00: Der Schiedsrichter hat immer recht, besagt eine alte Weisheit. Auch wenn heute einige strittige Entscheidungen dabei waren, der Kantersieg der Gäste geht letztlich absolut in Ordnung. Die mitgereisten
Schweiz-Fans durften das ein oder andere Tor bejubeln und werden wohl mehr als zufrieden ihren Heimweg antreten.
Endstand
Heim 0:4 Gast
Ballbesitz 1.HZ
Heim 33%:67% Gast
Ballbesitz 2.HZ
Heim 35%:65% Gast