0:00: Ich heiße sie Willkommen zum ersten Viertelfinale dieser EM! Auch wenn das heutige Kräftemessen zwischen
Deutschland und
Italien die erste Begegnung der beiden Teams in diesem Turnier ist, ist eines längst kein Geheimnis mehr: die beiden Teams kennen sich gut und haben sich hervorragend auf den Gegner eingestellt!

16:32:
Deutschland setzt auf Direktspiel, vielleicht klappt's jetzt.
Willi Winter führt den Ball quer über den Platz und passt erstmal zu
Hubertus Franze. Dieser hat 30 Meter vor dem gegnerischen Kasten viel Raum und nützt ihn auch. Enge Manndeckung ist das nicht, was
Pierfranco Bartolucci und
Onorio Mannino da praktizieren. Gutes Auge. Aus dem Fußgelenk kommt der Lupfer über
Adelmo Cappelli zu
Gerald Schlitt, der den Ball gekonnt mitnimmt und sofort aufblickt.
Paul Volkmann steht alleine vor dem Tor, kriegt den Ball, schlägt aber ein Luftloch.
Osvaldo Di Sanza eilt sofort heraus und begräbt das Spielgerät unter sich. Die
Italien-Fans jubeln dem Unglücksraben höhnisch zu. Dieser muss erstmal verdauen, welch einen Sitzer er da gerade ausgelassen hat.

44:12:
Deutschland am Ball.
Willi Winter wirft auf der Höhe der Mittellinie zu
Hubertus Franze ein. Der läuft fünf Schritte und passt erstmal ins Zentrum, wo
Ingo Maibaum wartet. Der scheint aber bereits eine Verschnaufpause zu brauchen, gibt deshalb zu
Milo Weidner ab und hechelt erstmal wie ein Hund im Hochsommer. Letzterer setzt zum Turbo an und lässt mit
Adelmo Cappelli und
Alfonso Rebecca gleich zwei Gegenspieler stehen. Die
Deutschland-Fans erheben sich gespannt. Wunderschöner Pass zu
Gerald Schlitt, der direkt draufhält.
Osvaldo Di Sanza hat den Ball aber im Nachfassen.
45:00: Halbzeit
57:18: Der Trainer nimmt
Ezechiele Ingenito vom Platz.
Celino D’Arpino soll nun neuen Elan in die Begegnung bringen.
58:09: Der Trainer nimmt
Pierfranco Bartolucci vom Platz.
Vladimiro Carboni soll nun neuen Elan in die Begegnung bringen.
60:32:
Adelmo Cappelli entledigt sich seiner Klette - sie hört auf den Namen
Lorenzo Hagner - und marschiert aufs gegnerische Tor zu. Auf den Seiten wäre viel Platz. Er passt den Ball nochmal auf den Flügel hinaus.
Alfonso Rebecca spielt seine Schnelligkeit aus und lässt
Ingo Maibaum und
Milo Weidner einfach stehen. Schöne Flanke zur Mitte.
Celino D’Arpino stoppt den Ball mit der Brust, danach kommt es zu einem Getümmel am Elfer-Punkt.
Willi Winter haut total daneben.
Lallo Capello kommt irgendwie zum Schuss, doch mit einem raschen Reflex kratzt
Dennis Degenhardt noch den Ball von der Linie.

66:23:
Alfonso Rebecca kriegt den Ball vom Keeper zugerollt und weiß im ersten Moment nicht so recht, was er damit anfangen soll. Er gibt erstmal an
Federigo Biondi ab, der schon wesentlich entschlossener wirkt und den Ball, mühelos an
Pascal Sterr vorbei, in die gegnerische Hälfte führt.
Onorio Mannino schaltet sich ebenfalls in die Offensive ein. Weite Flanke an die Strafraumgrenze.
Lallo Capello setzt sich gegen
Willi Winter durch und verlängert mit dem Hinterkopf. Auch
Nils Heckl schaut teilnahmslos zu.
Nado Cristiano sprintet in den freien Raum und zieht sofort ab.
Dennis Degenhardt bleibt reaktionslos stehen, der Ball geht aber ohnehin haarscharf am Gehäuse vorbei.

67:02: Etwas leichtsinnig, aber mit Erfolg lässt
Placido Zaccagnini im eigenen Sechzehner
Milo Weidner und
Gerald Schlitt stehen und sprintet davon. An der Mittellinie angekommen, brüllt der Trainer "breit machen". Er wechselt sofort die Seite und gibt zu
Placido Zaccagnini ab. Fantastisch. Jetzt herrscht Überzahlspiel. Vier gegen Drei. Flache Hereingabe zur Mitte.
Willi Winter fährt komplett daneben,
Celino D’Arpino lässt ideal durch.
Nado Cristiano kommt von hinten und hält sofort drauf. Er trifft den Ball nicht richtig, trotzdem kullert er via Innenstange irgendwie ins Tor! Ich habe selten ein tollpatschigeres Tor gesehen, den
Italien-Fans ist dies aber völlig wurscht.
Neuer Spielstand
Heim 0:1 Gast

85:50:
Italien setzt auf Flügelspiel.
Adelmo Cappelli kriegt das Leder von
Federigo Biondi und startet einen Angriffsversuch über die rechte Seite.
Federigo Biondi führt jetzt den Ball,
Ingo Maibaum attackiert lange Zeit zu lasch. Als er endlich beim Mann ist, ist das Leder schon wieder bei
Vladimiro Carboni. Sofort kommt der Steilpass in den Strafraum.
Nils Heckl ist zu langsam. Auch
Hubertus Franze kommt nicht heran.
Lallo Capello erläuft die Kugel noch und spielt sie blind zur Mitte.
Lallo Capello steht goldrichtig.
Dennis Degenhardt verkürzt zwar noch den Winkel, kann den Treffer aber nicht mehr verhindern!
Neuer Spielstand
Heim 0:2 Gast
88:32: Beeindruckend, mit welcher Ausdauer
Dennis Degenhardt seit Minute eins quer über den Platz galoppiert.
90:00: Der Referee pfeift das Spiel ab.
Deutschland hat hier auf allen Linien enttäuscht, auch wenn das Ergebnis am Ende knapp ausfällt. Speziell im Spielaufbau hat die Truppe von
bananajo einiges an Aufholbedarf für das nächste Turnier.
Italien hat sich im Gegensatz richtig ins Zeug gelegt. Man hat dem ein oder anderen Akteur richtig angemerkt, dass er sich für weitere Aufgaben empfehlen möchte.
Endstand
Heim 0:2 Gast
Ballbesitz 1.HZ
Heim 67%:33% Gast
Ballbesitz 2.HZ
Heim 41%:59% Gast