0:00: Ich heiße sie Willkommen zum zweiten Spieltag dieser EM! Auch wenn das heutige Kräftemessen zwischen
Belgien und
Tschechien die erste Begegnung der beiden Teams in diesem Turnier ist, ist eines längst kein Geheimnis mehr: die beiden Teams kennen sich gut und haben sich hervorragend auf den Gegner eingestellt!
9:04: Etwas leichtsinnig, aber mit Erfolg lässt
Aristide Gordts im eigenen Sechzehner
Václav Liska und
Felix Polasek stehen und sprintet davon. An der Mittellinie angekommen, brüllt der Trainer "breit machen". Er wechselt sofort die Seite und gibt zu
Aristide Gordts ab. Fantastisch. Jetzt herrscht Überzahlspiel. Vier gegen Drei. Flache Hereingabe zur Mitte.
Tibor Breza fährt komplett daneben,
Brieuc Dupont lässt ideal durch.
Amel Van Den Borre zieht sofort ab,
Ctibor Klier muss aber nicht mehr eingreifen, der Ball geht ohnehin weit am Kasten vorbei.

10:29:
Adriaan Verhaeghe kriegt den Ball vom Keeper zugerollt und weiß im ersten Moment nicht so recht, was er damit anfangen soll. Er gibt erstmal an
Adriaan Verhaeghe ab, der schon wesentlich entschlossener wirkt und den Ball, mühelos an
Mojmír Horinek vorbei, in die gegnerische Hälfte führt.
Félix Vandamme schaltet sich ebenfalls in die Offensive ein. Weite Flanke an die Strafraumgrenze.
Brieuc Dupont setzt sich gegen
Radomír Dolezal durch und verlängert mit dem Hinterkopf. Auch
Slavoj Popelka schaut teilnahmslos zu.
Brieuc Dupont hechtet zehn Meter vor dem Tor in den Ball und versenkt diesen via Flugkopfball! Herrlich gemacht! Trotzdem sah der nicht unhaltbar aus.
Neuer Spielstand
Heim 1:0 Gast

15:26:
Belgien setzt auf Flügelspiel.
Aristide Gordts kriegt das Leder von
Adriaan Verhaeghe und startet einen Angriffsversuch über die rechte Seite.
Adriaan Verhaeghe führt jetzt den Ball,
Radomír Micka attackiert lange Zeit zu lasch. Als er endlich beim Mann ist, ist das Leder schon wieder bei
Félix Vandamme. Sofort kommt der Steilpass in den Strafraum.
Viktor Turek ist zu langsam. Auch
Slavoj Popelka kommt nicht heran.
Brieuc Dupont erläuft die Kugel noch und spielt sie blind zur Mitte.
Amel Van Den Borre steht goldrichtig.
Ctibor Klier verkürzt zwar noch den Winkel, kann den Treffer aber nicht mehr verhindern!
Neuer Spielstand
Heim 2:0 Gast

31:06:
Aristide Gordts kriegt den Ball vom Keeper zugerollt und weiß im ersten Moment nicht so recht, was er damit anfangen soll. Ein langer Pass auf den Flügel landet auf dem Haupt eines völlig überraschten Balljungen, der einen kurzen Moment neben sich steht.
Mojmír Horinek und
Oswald De Vleeschouwer sind sofort zur Stelle und kümmern sich um den Kleinen. Kurze Zeit später geht's ihm wieder besser.
32:31: Etwas leichtsinnig, aber mit Erfolg lässt
Adriaan Verhaeghe im eigenen Sechzehner
Mojmír Horinek und
Vilém Suchanek stehen und sprintet davon. Ein Pass-Versuch in die Spitze misslingt aber total,
Svatoslav Pavlak hat die Situation als Erster erkannt und geht dazwischen.
Glenn Bekaert ist umsonst losgestartet.
32:58:
tausein deutet seiner Elf seit der Führung immer wieder, etwas Tempo aus dem Spiel zu nehmen.
39:30: Hoppla -
Svatoslav Pavlak stolpert auf dem etwas holprigen Geläuf im Stadion. Der Schiri scheint jedoch Tomaten auf den Augen zu haben, denn er hat dabei ein Foul von
Aristide Gordts gesehen. Der Referee zeigt
Aristide Gordts den gelben Karton.
43:45:
Aristide Gordts entledigt sich seiner Klette - sie hört auf den Namen
Vilém Suchanek - und marschiert aufs gegnerische Tor zu. Auf den Seiten wäre viel Platz. Er passt den Ball nochmal auf den Flügel hinaus.
Adriaan Verhaeghe spielt seine Schnelligkeit aus und lässt
Radomír Micka und
Vilém Suchanek einfach stehen. Schöne Flanke zur Mitte.
Brieuc Dupont stoppt den Ball mit der Brust, danach kommt es zu einem Getümmel am Elfer-Punkt.
Viktor Turek haut total daneben.
Brieuc Dupont kommt irgendwie zum Schuss, doch mit einem raschen Reflex kratzt
Ctibor Klier noch den Ball von der Linie.
45:00: Halbzeit
46:26: Der Arbeitstag von
Aristide Gordts ist zu Ende.
Willy Peleriaux wärmt schon eine ganze Weile auf und kommt nun endlich zu seinem Einsatz.
49:22:
Glenn Bekaerts Füße wirken bereits schwer wie Blei, der Trainer nimmt ihn vom Feld. Mit
Glenn Libbrecht soll nun frischer Wind ins Spiel kommen.
49:46: Der Arbeitstag von
Vilém Suchanek ist zu Ende.
Alexej Smaha soll nun neuen Elan in die Begegnung bringen.
50:50:
Mojmír Horineks Füße wirken bereits schwer wie Blei, der Trainer nimmt ihn vom Feld. Mit
Želimír Ermis soll nun frischer Wind ins Spiel kommen.
55:04: Dieser Wechsel hat sich angekündigt,
Slavoj Popelka verlässt den Platz. Mit
Vladan Kubista soll nun frischer Wind ins Spiel kommen.
56:03:
Tibor Breza wird der Ball vom eigenen Schlussmann zugerollt. Sofort versucht er, die Kugel gezielt nach vorne zu bringen.
Oswald De Vleeschouwer und
Glenn Libbrecht können ihn daran nicht wirklich hindern, das Duo wirkt etwas behäbig. Er gibt erstmal an
Alexej Smaha ab. Dieser setzt zum Seitenwechsel an.
Želimír Ermis steht auf dem Flügel völlig ungedeckt und kriegt den Ball. Tolle Aktion.
Vladan Kubista stünde nun völlig frei, doch er entscheidet sich für eine präzise Flanke auf den ersten Pfosten.
Svatoslav Pavlak kommt an den Ball, wird aber zu Fall gebracht. Der Schiri lässt weiterspielen. Tormann
Edwin Renson schnappt sich sofort den Ball.
Tschechien ist stinksauer! Die Stimmung im Stadion ist am Siedepunkt.
58:00: Hier steppt im wahrsten Sinne des Wortes der Bär! Die Fans feiern, als wäre die Partie schon gelaufen.
61:35:
Tschechien setzt auf Direktspiel, vielleicht klappt's jetzt.
Viktor Turek führt den Ball quer über den Platz und passt erstmal zu
Radomír Dolezal. Dieser hat 30 Meter vor dem gegnerischen Kasten viel Raum und nützt ihn auch. Enge Manndeckung ist das nicht, was
Willy Peleriaux und
Adriaan Verhaeghe da praktizieren. Gutes Auge. Aus dem Fußgelenk kommt der Lupfer über
Adriaan Verhaeghe zu
Alexej Smaha, der den Ball gekonnt mitnimmt und sofort aufblickt.
Svatoslav Pavlak steht alleine vor dem Tor, kriegt den Ball, schlägt aber ein Luftloch.
Edwin Renson eilt sofort heraus und begräbt das Spielgerät unter sich. Die
Belgien-Fans jubeln dem Unglücksraben höhnisch zu. Dieser muss erstmal verdauen, welch einen Sitzer er da gerade ausgelassen hat.

63:35:
Tschechien am Ball.
Viktor Turek wirft auf der Höhe der Mittellinie zu
Václav Liska ein. Der läuft fünf Schritte und passt erstmal ins Zentrum, wo
Radomír Micka wartet. Der scheint aber bereits eine Verschnaufpause zu brauchen, gibt deshalb zu
Alexej Smaha ab und hechelt erstmal wie ein Hund im Hochsommer. Letzterer setzt zum Turbo an und lässt mit
Willy Peleriaux und
Adriaan Verhaeghe gleich zwei Gegenspieler stehen. Die
Tschechien-Fans erheben sich gespannt. Starker Pass zu
Želimír Ermis, der sofort das lange Eck anvisiert und das Leder versenkt. Geiles Ding. Der Schütze läuft sofort in Richtung
Tschechien-Fans und zelebriert seinen Treffer mit einem Samba-Tänzchen. Olé!
Neuer Spielstand
Heim 2:1 Gast
68:55: Dieser Wechsel hat sich angekündigt,
Glenn Libbrecht verlässt den Platz.
Jean-marie Louage soll nun neuen Elan in die Begegnung bringen.

72:02:
Willy Peleriaux führt den Ball in der eigenen Hälfte, weiß aber nicht so recht, was er damit anfangen soll und spielt erstmal weiter. die Kugel verspringt etwas und auch
Tibor Breza setzt ihn nun unter Bedrängnis, trotzdem bringt er die Flanke noch irgendwie zur Mitte.
Tibor Breza schnappt sich den Ball, leitet sofort an
Radomír Dolezal weiter. Jetzt muss es ganz schnell gehen. Jetzt ist Bewegung drin. Pass zu
Felix Polasek, der den Ball noch vor der Torauslinie stoppen kann und ungefähr das doppelte Tempo von
Félix Vandamme hinlegt. Scharfes Zuspiel zur Mitte.
Vladan Kubista kommt aus vollem Lauf herangesprintet, lupft den Ball aber trotzdem noch gefühlvoll in den Strafraum, wo
Svatoslav Pavlak steht. Jetzt geht's ganz schnell. Dieser will direkt für
Svatoslav Pavlak abtropfen lassen,
Edwin Renson stürmt aber im rechten Moment aus seinem Kasten und verhindert einen Gegentreffer. Starke Aktion des Keepers!

73:45: Mittlerweile wird von den
Belgien-Fans jede Fehlaktion der Gäste höhnisch bejubelt - die Höchststrafe für jeden Kicker.
76:06:
Belgien ist um einen ordentlichen Spielaufbau bemüht.
Adriaan Verhaeghe spielt zu
Oswald De Vleeschouwer, der erstmal aufblickt und Anspielstationen sucht.
Oswald De Vleeschouwer fordert lautstark den Ball und bekommt ihn auch. Er führt das Spielgerät eng am Fuß und spielt via Ferse auf
Edward De Bock hinaus. Pfeilschnell läuft er die Linie entlang. Kurz stünde
Michael De Pauw, er entscheidet sich aber für die scharfe Hereingabe über
Amel Van Den Borre auf den zweiten Pfosten.
Viktor Turek sieht nur zu.
Amel Van Den Borre steht goldrichtig, Tormann
Ctibor Klier kommt aber im rechten Moment heraus und pflückt die Kugel todsicher herunter.

80:56:
Willy Peleriaux fährt daneben, doch
Adriaan Verhaeghe erarbeitet sich den Ball an der Mittellinie und kriegt dafür Szenenapplaus. Sofort baut er wieder Zug zum Tor auf. Er läuft wenige Meter und gibt an
Félix Vandamme weiter. Der greift tief in die Trickkiste und macht gefühlte 1000 Übersteiger. Er setzt sich überzeugend durch, indem er
Viktor Turek aussteigen lässt und für
Václav Liska einfach zu schnell ist. 25 Meter vor dem Tor angekommen, blickt er auf. Präzise Hereingabe zur Mitte.
Amel Van Den Borres Kopfballversuch fällt aber zu schwach aus und wird zur leichten Beute für
Ctibor Klier.
90:00: Das ist der Schlusspfiff des Schiedsrichters,
Tschechien bezieht bei
Belgien eine knappe Niederlage. Trotzdem dürfen auch die Gäste mit ihrer Leistung durchwegs zufrieden sein, sie hatten mindestens genau so viel Spielanteile wie ihr Gegenüber.
Endstand
Heim 2:1 Gast
Ballbesitz 1.HZ
Heim 59%:41% Gast
Ballbesitz 2.HZ
Heim 42%:58% Gast