0:00: Schön, dass Sie eingeschaltet haben! Ich melde mich hier live vom Viertelfinale zwischen
Belgien und
Frankreich. Ich möchte nicht in der Haut der Spieler stecken, es ist brennend heiß. Wenn jetzt auch noch mein Ventilator den Geist aufgibt, muss wohl auch ihr Kommentator vorzeitig Abschied nehmen.
4:41:
Quentin Wauters wirft in der eigenen Hälfte ein.
Emile Duquesne kommt zum Ball und schaut sich erstmal nach Anspielstationen um. Er peitscht seine Kollegen nach vorne und spielt den Ball zu
Olaf Pieters, der zum Doppelpass mit
Bernard Poissonnier ansetzt und sofort die Linie entlang geht. Die Kugel verspringt etwas und auch
Alexandre Bonus setzt ihn nun unter Bedrängnis, trotzdem bringt er die Flanke noch irgendwie zur Mitte.
Yves Devere kommt etwas zu spät heraus, kann den Ball aber im Nachfassen festhalten.

10:01:
Auguste Deloof fängt den Ball in der eigenen Hälfte ab und geht sofort wieder in die Offensive.
Quentin Wauters kriegt die Kugel und treibt Ball und Kollegen nach vorne. Die Marschroute scheint klar zu sein!
Olaf Pieters führt die Kugel durchs Zentrum und spielt erstmal zu
Manuel Dereumaux hinaus. Der fackelt nicht lange und spielt
Alwin Veys ideal in den Lauf. Starker Antritt. Er geht die Linie entlang und entledigt sich seines Gegenspielers.
Juan St. Julien hechelt hinterher als wären wir in der letzten Minute einer Verlängerung angelangt. Hohe Flanke auf den zweiten Pfosten.
Yves Devere kommt heraus und pflückt das Leder vom Himmel, noch bevor
Juan Demuynck einköpfen kann.

13:43:
Belgien ist im Besitz des Balles und versucht, kontrolliert nach vorne zu spielen.
Auguste Deloof und
Emile Duquesne halten die Kugel in den eigenen Reihen.
Olaf Pieters trägt den Angriff nun etwas behäbig nach vorne und gibt an
Manuel Dereumaux ab. Dieser lupft den Ball völlig überraschend über die Hintermannschaft.
Juan St. Julien und
Teddy Charbonnet stehen mit weit offenem Mund da und können nur staunen.
Alwin Veys kann den Ball aber nicht unter Kontrolle bringen.
Yves Devere eilt heraus und begräbt das Leder unter sich.
14:10: Jetzt wird's hitzig!
Emile Duquesne fährt den Ellenbogen gegen
Maurice Re aus und trifft ihn genau an der Schläfe. Er muss mit einem Turban weiterspielen.
Maurice Re steht zum Freistoß bereit. Etwa 25 Meter vor dem Tor und aus spitzem Winkel. Entscheidet er sich für eine Flanke oder schießt er direkt auf das Tor. Weder noch. Der Ball geht etwa einen Meter am langen Eck vorbei.
26:15: Dieser Wechsel hat sich angekündigt,
Teddy Charbonnet verlässt den Platz. Neu ins Spiel kommt
Hector Lamont.
29:17:
Juan St. Julien erkämpft sich den Ball an der Mittellinie und leitet einen Angriff ein. Der Junge sorgt heute für viel Schwung nach vorne, da kommt ihm die offensive Marschroute des Trainers sicher entgegen. Er läuft zwei Schritte und legt für
Alexandre Bonus quer, der für
Joachim Forcier durchlaufen lässt. Dieser greift ganz tief in die Trickkiste und geht in Cristiano Ronaldo-Manier an
Olaf Pieters vorbei. Jetzt stünde er in guter Schussposition. Auch, weil
Quentin Wauters verpennt und viel zu viel Platz lässt. Stattdessen kommt der Pass zum völlig freistehenden
Michaël St. Pierre. Der nimmt das Leder einmal mit und bringt ihn mit Gefühl im rechten Eck unter. Tooor!
Neuer Spielstand
Heim 0:1 Gast
32:29: Die tolle Atmosphäre im Stadion ist momentan nur den
Frankreich-Fans zu verdanken, die singen, trommeln und klatschen was das das Zeug hält. Die Anhänger der Hausherren sind mittlerweile vollends verstummt.
36:18: Foul von
Juan St. Julien: Er gibt
Bernard Poissonnier einen kleinen Schubser und bringt ihn damit völlig aus der Koordination.
Bernard Poissonnier steht zum Freistoß bereit. Etwa 25 Meter vor dem Tor und aus spitzem Winkel. Entscheidet er sich für eine Flanke oder schießt er direkt auf das Tor. Weder noch. Der Ball geht etwa einen Meter am langen Eck vorbei.
37:21: Das ist selbst für die Hartgesottenen unter uns nicht leicht anzusehen.
Bernard Poissonnier springt
Jordan Loge mit gestreckten Beinen gegen das Schienbein. Der Referee zeigt
Bernard Poissonnier den gelben Karton.

41:45:
Juan St. Julien erackert sich den Ball in der eigenen Hälfte und sucht sofort nach offensiven Anspielstationen.
Atman Simonin wäre da beispielsweise eine Möglichkeit.
Michaël St. Pierre erhält den Ball. Unter Bedrängnis gelingt es ihm, die Kugel geschickt abzuschirmen und sich von
Olaf Pieters und
Manuel Dereumaux zu lösen. Weltklasse gemacht. Mittels No-Look-Pass, wenn ich es richtig gesehen habe, spielt er den stark aufspielenden und sich immer anbietenden
Joachim Forcier frei. 20 Meter vor dem Kasten angekommen blickt er einmal kurz auf und sieht, dass Platz da ist.
Auguste Deloof und
Quentin Wauters stehen viel zu weit weg, jetzt muss er doch schießen. Als hätte er mich gehört, er zieht sofort ab! Das Leder wird noch abgefälscht und somit zur leichten Beute für
Michiel Derycke. Der hätte sogar reingehen können, wenn da
Maurice Re nicht noch seine Beine im Spiel gehabt hätte.

43:30:
Juan St. Julien erkämpft sich den Ball an der Mittellinie und leitet einen Angriff ein. Der Junge sorgt heute für viel Schwung nach vorne, da kommt ihm die offensive Marschroute des Trainers sicher entgegen. Er läuft zwei Schritte und legt für
Michaël St. Pierre quer, der für
Jordan Loge durchlaufen lässt. Dieser greift ganz tief in die Trickkiste und geht in Cristiano Ronaldo-Manier an
Manuel Dereumaux vorbei. Jetzt stünde er in guter Schussposition. Auch, weil
Auguste Deloof verpennt und viel zu viel Platz lässt. Stattdessen kommt der Pass zum völlig freistehenden
Maurice Re. Der nimmt das Leder einmal mit und bringt ihn mit Gefühl im rechten Eck unter. Tooor!
Neuer Spielstand
Heim 0:2 Gast
45:00: Halbzeit
48:13:
Olivier Van Moorleghems Füße wirken bereits schwer wie Blei, der Trainer nimmt ihn vom Feld. Neu ins Spiel kommt
Edmond Desramaults.
50:19:
Norbert Coussements Füße wirken bereits schwer wie Blei, der Trainer nimmt ihn vom Feld.
Bart Locus wärmt schon eine ganze Weile auf und kommt nun endlich zu seinem Einsatz.
56:31: Der Trainer nimmt
Bernard Poissonnier vom Platz.
Boudewijn Van Den Houte soll nun neuen Elan in die Begegnung bringen.
58:28: Der Trainer nimmt
Joachim Forcier vom Platz.
Toussaint Lachapelle soll nun neuen Elan in die Begegnung bringen.
60:15:
Belgien setzt alles auf eine Karte.
Boudewijn Van Den Houte macht von hinten Dampf und dirigiert seine Kollegen nach vorne. Totale Offensive lautet die Devise. Er gibt erstmal an
Boudewijn Van Den Houte ab, der gerade noch in heftige Diskussionen mit dem Trainer verwickelt war. Er fackelt nicht lange und schießt den Ball gezielt nach vorne.
Boudewijn Van Den Houte setzt sich unter Bedrängnis von
Alexandre Bonus durch und zieht sofort in den Strafraum ein. Mein lieber Mann, so einen Antritt möchte ich haben. Querpass zur Mitte!
Alwin Veys stoppt den Ball und hält dann sofort drauf.
Yves Devere bringt seine Fingerspitzen gerade noch hinter den Ball und rettet!
62:04: Die Darbietung der Hausherren stößt den Fans mittlerweile übel auf. Dieses Gekicke sieht vielleicht bei 6-Jährigen auf der Suche nach Ostereiern süß aus, aber hier sind Profis am Werk.
64:11:
Boudewijn Van Den Houte steht beim Einwurf an der Mittellinie. Er unterhält sich noch kurz mit dem Balljungen und wirft anschließend zu
Auguste Deloof. Der nimmt etwas tollpatschig an, bringt das Leder aber noch unter Kontrolle.
Hector Lamont attackiert energisch. Wohl zu übermotiviert, mit einer Körpertäuschung ist er ausgetanzt. Flanke zur Mitte.
Boudewijn Van Den Houte steigt hoch und setzt den Kopfball an den Pfosten. Tormann
Yves Devere erkennt die Situation am schnellsten und sichert sich den Ball.
65:30: Das ist selbst für die Hartgesottenen unter uns nicht leicht anzusehen.
Atman Simonin springt
Juan Demuynck mit gestreckten Beinen gegen das Schienbein.
Juan Demuynck wird den Freistoß ausführen. Das sind mindestens 30 Meter, trotzdem scheint er es direkt versuchen zu wollen. Fünf Schritte Anlauf, ein scharfer Schuss mit dem Vollspann. Meilenweit über den Kasten.

66:19:
Olaf Pieters dribbelt in die gegnerische Hälfte und bedient
Quentin Wauters, der am Flügel lauert.
Michaël St. Pierre stellt, nett formuliert, nicht die größte Hürde dar. Der Ballführende hat viel Platz, weil sich
Hector Lamont scheinbar nicht zuständig fühlt, macht aber zum Unverständnis des Publikums gar nichts daraus und spielt sofort zu
Boudewijn Van Den Houte ab. Der wirkt schon wesentlich entschlossener und wechselt erstmal die Seite.
Boudewijn Van Den Houte nimmt perfekt an und ist nicht zu stoppen. Wenn das eine Attacke sein soll, was
Juan St. Julien da praktiziert, na dann gute Nacht
Frankreich. Schöne Flanke.
Olaf Pieters probiert's via Seitfallzieher, trifft den Ball aber nicht korrekt. Eine leichte Übung für
Yves Devere, der den Ball fangen kann.
68:36: Der Trainer nimmt
Juan St. Julien vom Platz.
Denis Credeur heißt der neue Akteur, der sich in der verbleibenden Spielzeit für die Startelf empfehlen kann.
72:37: Alles oder nichts, so die Marschroute bei
Frankreich!
Alexandre Bonus schnappt sich in der eigenen Hälfte den Ball und tanzt anschließend
Edmond Desramaults und
Alwin Veys aus. Das kann sich sehen lassen, dafür gibt's völlig zurecht Szenenapplaus. Sofort kommt der Steilpass in die Spitze.
Alexandre Bonus setzt seine Schnelligkeit ideal ein und ist noch vor
Emile Duquesne am Ball, der etwas verschlafen hat. Via Übersteiger tanzt er seinen Gegenspieler spektakulär aus. Auch an
Auguste Deloof geht er mühelos vorbei. Pass zur Mitte. Da steht
Maurice Re, der sofort schießt und den Ball unter die Latte hämmert - Tor für
Frankreich!
Neuer Spielstand
Heim 0:3 Gast

79:23: Einwurf für
Frankreich.
Atman Simonin bedient
Romuald Palange, der sieht, dass sämtliche Mitspieler schon in der gegnerischen Hälfte stehen. Totale Offensive lautet die taktische Vorgabe des Trainers. Er schlägt den Ball sofort nach vorne.
Michaël St. Pierre setzt seinen Körper gegen
Auguste Deloof perfekt ein und verschafft sich etwas Raum. Er passt in den Rücken von
Hector Lamont, trotzdem meistert er die Situation geschickt und bringt sich in Schussposition. Während
Auguste Deloof dumm aus der Wäsche guckt, zieht er sofort ab.
Michiel Derycke lässt nur abklatschen.
Denis Credeur ist als Erster am Ball und vollstreckt eiskalt. Dieses Tor muss sich der Keeper ankreiden lassen.
Neuer Spielstand
Heim 0:4 Gast
81:59: Die
Frankreich-Fans sind ob der Führung völlig aus dem Häuschen. Vor allem der weibliche Anteil unter den zahlreich mitgereisten Anhängern. Etwa ein Dutzend tanzt oben ohne durch den Sektor - Jugendfrei ist das hier schon lange nicht mehr.
86:00: Böser Einstieg von
Romuald Palange gegen
Olaf Pieters. Das ist ein Foul aus der Kategorie "Blumen an die Witwe". Er wälzt sich am Boden, während die Sanitäter auf den Platz eilen. Der Schiedsrichter zeigt
Romuald Palange die gelbe Karte.
90:00: Das war's! Die Messe war hier ziemlich bald gesungen, daher zieht
Frankreich auch mit einem hochverdienten
0:
4-Erfolg ins Halbfinale ein. Die Zuseher sind allemal auf ihre Rechnung gekommen.
Endstand
Heim 0:4 Gast
Ballbesitz 1.HZ
Heim 48%:52% Gast
Ballbesitz 2.HZ
Heim 58%:42% Gast