0:00: Liebe Freunde des Rundleder-Kicks! Die Vorfreude auf das heutige Viertelfinalspiel könnte auch bei mir kaum größer sein, denn man weiß aus vergangenen Tagen:
Italien und
Österreich schenken sich nichts. Es hat im Vorfeld der Partie etwas geregnet, Flachschüsse könnten daher ein probates Mittel sein. Wir werden sehen, wie die Teams mit dem nassen Rasen zurechtkommen werden.

3:42:
Österreich setzt alles auf eine Karte.
Nicklas Schoenau macht von hinten Dampf und dirigiert seine Kollegen nach vorne. Totale Offensive lautet die Devise. Er gibt erstmal an
Nicklas Schoenau ab, der gerade noch in heftige Diskussionen mit dem Trainer verwickelt war. Er fackelt nicht lange und schießt den Ball gezielt nach vorne.
Nicklas Schoenau setzt sich unter Bedrängnis von
Agnello Soscia durch und zieht sofort in den Strafraum ein. Mein lieber Mann, so einen Antritt möchte ich haben. Querpass zur Mitte!
Kevin Weikert stoppt den Ball und hält dann sofort drauf.
Orlando Federico bringt seine Fingerspitzen gerade noch hinter den Ball und rettet!

32:22: Alles oder nichts, so die Marschroute bei
Österreich!
Nicklas Schoenau schnappt sich in der eigenen Hälfte den Ball und tanzt anschließend
Edoardo Falsetti und
Verdiano Fazzi aus. Das kann sich sehen lassen, dafür gibt's völlig zurecht Szenenapplaus. Sofort kommt der Steilpass in die Spitze.
Nicklas Schoenau setzt seine Schnelligkeit ideal ein und ist noch vor
Edoardo Falsetti am Ball, der etwas verschlafen hat. Via Übersteiger tanzt er seinen Gegenspieler spektakulär aus. Auch an
Agnello Soscia geht er mühelos vorbei. Pass zur Mitte. Da steht
Ottfried Weimar, der sofort durchzieht und den Ball an die Latte hämmert. Von dort springt der Ball ins Toraus.
Orlando Federico hat nichtmal mit der Wimper gezuckt, so schnell ging das gerade eben.
45:00: Halbzeit
46:43: Der Trainer nimmt
Stelvio Vincenzo vom Platz.
Orsino Cortesi heißt der neue Akteur, der sich in der verbleibenden Spielzeit für die Startelf empfehlen kann.
47:57: Dieser Wechsel hat sich angekündigt,
Agnello Soscia verlässt den Platz.
Lorito Ottaviani wärmt schon eine ganze Weile auf und kommt nun endlich zu seinem Einsatz.
49:23: Dieser Wechsel hat sich angekündigt,
Fabian Weidmann verlässt den Platz. Mit
Franz Liebe soll nun frischer Wind ins Spiel kommen.
51:05: Dieser Wechsel hat sich angekündigt,
Edi Nixdorf verlässt den Platz.
Berti Just heißt der neue Mann im Spiel. Bringt er neuen Schwung rein?
54:18:
Telemaco Ottaviano wirft in der eigenen Hälfte ein.
Lorito Ottaviani kommt zum Ball und schaut sich erstmal nach Anspielstationen um. Das sieht etwas hilflos aus.
Ponzio Flocco steht da wie angewurzelt und scheint nicht gewillt, sich anzubieten. Vorne ackern
Nicklas Schoenau,
Berti Just und
Ottfried Weimar Meter um Meter und machen ein kontrolliertes Herausspielen fast unmöglich. Er muss letztlich zum Torhüter zurückspielen.
56:35: Den Fans stockt der Atem:
Telemaco Ottaviano trifft
Kevin Weikert nach einer hohen Flanke genau mit den Stollen im Gesicht.
Kevin Weikert tritt zum Freistoß an. Der Ball liegt etwa 18 Meter vor dem gegnerischen Gehäuse. Entschlossener Blick beim Schützen. Scharfer Schuss ins lange Eck - knapp vorbei. Der gegnerische Tormann wäre aber wohl noch dran gewesen, wäre der Ball aufs Tor gegangen.
60:56:
Telemaco Ottaviano wirft in der eigenen Hälfte ein.
Lorito Ottaviani kommt zum Ball und schaut sich erstmal nach Anspielstationen um. Er peitscht seine Kollegen nach vorne und spielt den Ball zu
Galdino Regis, der zum Doppelpass mit
Edoardo Falsetti ansetzt und sofort die Linie entlang geht. Die Kugel verspringt etwas und auch
Ivo Brueggen setzt ihn nun unter Bedrängnis, trotzdem bringt er die Flanke noch irgendwie zur Mitte.
Otto Roehr kommt etwas zu spät heraus, kann den Ball aber im Nachfassen festhalten.
61:56:
Verdiano Fazzi liegt am Platz, er sieht wohl nur noch Sterne. Die Vorgeschichte: ein böser Ellenbogencheck von
Peter Pfister. Der Schiedsrichter zeigt
Peter Pfister die gelbe Karte.
64:42:
Telemaco Ottaviano fängt den Ball in der eigenen Hälfte ab und geht sofort wieder in die Offensive.
Lorito Ottaviani kriegt die Kugel und treibt Ball und Kollegen nach vorne. Die Marschroute scheint klar zu sein!
Galdino Regis führt die Kugel durchs Zentrum und spielt erstmal zu
Verdiano Fazzi hinaus. Der fackelt nicht lange und spielt
Fosco Labruzzo ideal in den Lauf. Starker Antritt. Er geht die Linie entlang und entledigt sich seines Gegenspielers.
Adrian Koller hechelt hinterher als wären wir in der letzten Minute einer Verlängerung angelangt. Hohe Flanke auf den zweiten Pfosten.
Otto Roehr kommt heraus und pflückt das Leder vom Himmel, noch bevor
Marsilio Silano einköpfen kann.

78:12:
Telemaco Ottaviano erkämpft sich den Ball an der Mittellinie und leitet einen Angriff ein. Der Junge sorgt heute für viel Schwung nach vorne, da kommt ihm die offensive Marschroute des Trainers sicher entgegen. Er läuft zwei Schritte und legt für
Edoardo Falsetti quer, der für
Verdiano Fazzi durchlaufen lässt. Dieser greift ganz tief in die Trickkiste und geht in Cristiano Ronaldo-Manier an
Franz Liebe vorbei. Jetzt stünde er in guter Schussposition. Auch, weil
Ivo Brueggen verpennt und viel zu viel Platz lässt. Stattdessen kommt der Pass zum völlig freistehenden
Orsino Cortesi. Der nimmt das Leder einmal mit und bringt ihn mit Gefühl im rechten Eck unter. Tooor!
Neuer Spielstand
Heim 1:0 Gast

82:25:
Telemaco Ottaviano erackert sich den Ball in der eigenen Hälfte und sucht sofort nach offensiven Anspielstationen.
Lorito Ottaviani wäre da beispielsweise eine Möglichkeit.
Galdino Regis erhält den Ball. Unter Bedrängnis gelingt es ihm, die Kugel geschickt abzuschirmen und sich von
Nicklas Schoenau und
Kevin Weikert zu lösen. Weltklasse gemacht. Mittels No-Look-Pass, wenn ich es richtig gesehen habe, spielt er den stark aufspielenden und sich immer anbietenden
Edoardo Falsetti frei. 20 Meter vor dem Kasten angekommen blickt er einmal kurz auf und sieht, dass Platz da ist.
Adrian Koller und
Ivo Brueggen stehen viel zu weit weg, jetzt muss er doch schießen. Als hätte er mich gehört, er zieht sofort ab! Der Ball wird noch abgefälscht und landet unhaltbar im Gehäuse von
Österreich.
Marsilio Silano war, wenn ich es denn richtig gesehen habe, zuletzt am Ball.
Otto Roehr war bereits am Weg in die andere Ecke. So dumm er in der Situation auch aussieht, zu halten war da nix.
Neuer Spielstand
Heim 2:0 Gast

83:43:
Ponzio Flocco liegt am Platz, er sieht wohl nur noch Sterne. Die Vorgeschichte: ein böser Ellenbogencheck von
Kevin Weikert.
Kevin Weikert sieht die gelbe Karte.
85:49: Autsch!
Orsino Cortesi säbelt
Franz Liebe von hinten um, das war nicht gerade die feine englische Art. Der Referee zeigt
Orsino Cortesi den gelben Karton.
88:33:
Italien ist im Besitz des Balles und versucht, kontrolliert nach vorne zu spielen.
Telemaco Ottaviano und
Lorito Ottaviani halten die Kugel in den eigenen Reihen.
Edoardo Falsetti trägt den Angriff nun etwas behäbig nach vorne und gibt an
Verdiano Fazzi ab. Dieser lupft den Ball völlig überraschend über die Hintermannschaft.
Adrian Koller und
Peter Pfister stehen mit weit offenem Mund da und können nur staunen.
Orsino Cortesi kann den Ball aber nicht unter Kontrolle bringen.
Otto Roehr eilt heraus und begräbt das Leder unter sich.
89:27: Peinlich, peinlich!
Spielberg wandert stinksauer in seiner Coachingzone auf und ab, dabei stolpert er über eine Trinkflasche und liegt kurzzeitig flach. Was folgt ist ein lautstarkes Gelächter der
93250 Zuseher im Stadion. Schadenfreude ist eben immer noch die schönste Freude.
90:00: Das ist der Schlusspfiff des Schiedsrichters,
Österreich bezieht bei
Italien eine knappe Niederlage und scheidet aus dem Turnier aus. Trotzdem dürfen auch die Gäste mit ihrer Leistung durchwegs zufrieden sein, sie hatten mindestens genau so viel Spielanteile wie ihr Gegenüber.
Endstand
Heim 2:0 Gast
Ballbesitz 1.HZ
Heim 33%:67% Gast
Ballbesitz 2.HZ
Heim 61%:39% Gast