0:00: Ich heiße sie Willkommen zum zweiten Spieltag dieser EM! Auch wenn das heutige Kräftemessen zwischen
Deutschland und
Tschechien die erste Begegnung der beiden Teams in diesem Turnier ist, ist eines längst kein Geheimnis mehr: die beiden Teams kennen sich gut und haben sich hervorragend auf den Gegner eingestellt!

11:47:
Zborov Vlach dribbelt in die gegnerische Hälfte und bedient
Svatomír Minar, der am Flügel lauert.
Dominik Greb stellt, nett formuliert, nicht die größte Hürde dar. Der Ballführende hat viel Platz, weil sich
Dominik Wirz scheinbar nicht zuständig fühlt, macht aber zum Unverständnis des Publikums gar nichts daraus und spielt sofort zu
Svatomír Minar ab. Der wirkt schon wesentlich entschlossener und wechselt erstmal die Seite.
Emil Biba nimmt perfekt an und ist nicht zu stoppen. Wenn das eine Attacke sein soll, was
Meinrad Binz da praktiziert, na dann gute Nacht
Deutschland. Schöne Flanke.
Emil Biba probiert's via Seitfallzieher, trifft den Ball aber nicht korrekt. Eine leichte Übung für
Leopold Hannig, der den Ball fangen kann.

23:13:
Deutschland setzt alles auf eine Karte.
Eike Stefan macht von hinten Dampf und dirigiert seine Kollegen nach vorne. Totale Offensive lautet die Devise. Er gibt erstmal an
Dominik Greb ab, der gerade noch in heftige Diskussionen mit dem Trainer verwickelt war. Er fackelt nicht lange und schießt den Ball gezielt nach vorne.
Eike Stefan setzt sich unter Bedrängnis von
Zborov Vlach durch und zieht sofort in den Strafraum ein. Mein lieber Mann, so einen Antritt möchte ich haben. Querpass zur Mitte!
Jakob Biller stoppt sich kurz den Ball und zieht dann sofort ab.
Ludvík Hreha ist noch mit den Fingerspitzen dran, kann den Treffer aber nicht mehr verhindern!! Toor!
Neuer Spielstand
Heim 1:0 Gast
25:50: Bierdusche für den Referee! Als der Mann in Schwarz am Spielfeldrand den Gäste-Sektor passiert, entladen die Fans ihre Wut am Unparteiischen. Seine Schuld ist es jedoch nicht, dass
Tschechien hier zurückliegt.
30:55: Alles oder nichts, so die Marschroute bei
Deutschland!
Eike Stefan schnappt sich in der eigenen Hälfte den Ball und tanzt anschließend
Bronislav Biel und
Radomír Cihak aus. Das kann sich sehen lassen, dafür gibt's völlig zurecht Szenenapplaus. Sofort kommt der Steilpass in die Spitze.
Dominik Greb setzt seine Schnelligkeit ideal ein und ist noch vor
Bronislav Biel am Ball, der etwas verschlafen hat. Via Übersteiger tanzt er seinen Gegenspieler spektakulär aus. Auch an
Hynek Pavelka geht er mühelos vorbei. Pass zur Mitte. Da steht
Urs Bergmann, der sofort durchzieht und den Ball an die Latte hämmert. Von dort springt der Ball ins Toraus.
Ludvík Hreha hat nichtmal mit der Wimper gezuckt, so schnell ging das gerade eben.

40:20:
Dominik Greb steht beim Einwurf an der Mittellinie. Er unterhält sich noch kurz mit dem Balljungen und wirft anschließend zu
Meinrad Binz. Der nimmt etwas tollpatschig an, bringt das Leder aber noch unter Kontrolle.
Hynek Pavelka attackiert energisch. Wohl zu übermotiviert, mit einer Körpertäuschung ist er ausgetanzt. Flanke zur Mitte.
Jakob Biller steigt hoch und setzt den Kopfball an den Pfosten. Von dort springt die Kugel vor
Urs Bergmanns Füße, der sofort abzieht. Tooor!!!
Neuer Spielstand
Heim 2:0 Gast
45:00: Halbzeit
46:26: Der Arbeitstag von
Emil Biba ist zu Ende.
Ivan Pesicka heißt der neue Akteur, der sich in der verbleibenden Spielzeit für die Startelf empfehlen kann.
49:37:
Bronislav Biels Füße wirken bereits schwer wie Blei, der Trainer nimmt ihn vom Feld.
Eugen Chladek heißt der neue Mann im Spiel. Bringt er neuen Schwung rein?
51:13: Der Trainer nimmt
Otto Smolik vom Platz.
Eduard Jares wärmt schon eine ganze Weile auf und kommt nun endlich zu seinem Einsatz.
57:01:
Dominik Wirz wird in der eigenen Hälfte zu Fall gebracht und bekommt den Freistoß. Der Trainer fordert: "Nach vorne damit!" Er führt ihn selbst aus und gibt erstmal an
Meinrad Binz ab. Letzterer passt zu
Dominik Wirz, der viel Raum hat. Hat er auch das Auge für die freien Mitspieler? Er läuft erstmal quer über den Platz. Dabei hat er seine Rechnung aber ohne
Radomír Cihak gemacht, der mit harten, aber fairen Mitteln dazwischen geht und sich das Leder schnappt.
61:23: Der Trainer nimmt
Bruno Arndt vom Platz. Mit
Nicklas Ruth soll nun frischer Wind ins Spiel kommen.
62:09: Dieser Wechsel hat sich angekündigt,
Dominik Greb verlässt den Platz.
Julian Degner soll nun neuen Elan in die Begegnung bringen.
63:44:
Urs Bergmanns Füße wirken bereits schwer wie Blei, der Trainer nimmt ihn vom Feld. Neu ins Spiel kommt
Rene Bitter.
64:38:
Meinrad Binz erkämpft sich das Leder am eigenen Sechzehner und leitet mit einem langen Ball den Gegenangriff ein. Die Kick-and-Rush-Devise ist nicht mehr zu verleugnen.
Eike Stefan steigt 20 Meter vor dem gegnerischen Kasten hoch und verlängert.
Zborov Vlach hat auch in diesem Kopfballduell am heutigen Tag das Nachsehen. Doch weder
Luka Ammer noch
Fabio Baur haben damit gerechnet.
Ivo Vanecek reagiert viel schneller, ergattert sich das Leder und gibt an
Lumír Ziska weiter. Lang hat er nicht gedauert, der
Deutschland-Angriff.
65:24: Was ist denn hier los? Ein Flitzer läuft quer über den Platz und narrt gleich sechs Sicherheitsleute sowie den gegnerischen Torwart. Lautes Gelächter ist die Folge. Letztlich ist es eine - glaube ich zumindest - weibliche Sicherheitsperson, die den Flitzer stoppt. Nach einer kurzen Unterbrechung kann es weitergehen.
66:03: Einwurf durch
Nicklas Ruth.
Luka Ammer nimmt den Ball an und ist voller Tatendrang. Der Trainer fordert weite Bälle nach vorne. Stattdessen spielt er aber erstmal kurz zu
Vincent Mischke ab. Der läuft wenige Schritte, gibt an
Eike Stefan weiter und der spielt den Ball hoch in den gegnerischen Sechzehner.
Hynek Pavelka und
Ivo Vanecek haben da zu lasch attackiert. Der Torwart hat die Situation allerdings rasch erkannt, stürmt entschlossen aus seinem Kasten und fängt mühelos.

73:02:
Tschechien ist um einen ordentlichen Spielaufbau bemüht.
Radomír Cihak spielt zu
Zborov Vlach, der erstmal aufblickt und Anspielstationen sucht.
Radomír Cihak fordert lautstark den Ball und bekommt ihn auch. Er führt das Spielgerät eng am Fuß und spielt via Ferse auf
Lumír Ziska hinaus. Pfeilschnell läuft er die Linie entlang. Kurz stünde
Ivan Pesicka, er entscheidet sich aber für die scharfe Hereingabe über
Eduard Jares auf den zweiten Pfosten.
Nicklas Ruth sieht nur zu.
Simon Zastoupil steht goldrichtig, Tormann
Leopold Hannig kommt aber im rechten Moment heraus und pflückt die Kugel todsicher herunter.
77:14:
Radomír Cihak zieht
Luka Ammer am Trikot zurück und verhindert somit einen Konter.
Radomír Cihak sieht die gelbe Karte.
80:57: Freistoß für
Tschechien in der eigenen Hälfte.
Hynek Pavelka spielt kurz zu
Radomír Cihak ab.
Eike Stefan sieht zu, als würde ihn die Angelegehnheit gar nichts angehen. Nun läuft das Leder. Zuspiel zu
Radomír Cihak, der jetzt ein bisschen Raum hat und diesen auch nützt. Nach wenigen Schritten kommt der Lochpass zu
Eugen Chladek. Der läuft wenige Meter und spielt sofort weiter. Da wartet bereits
Eugen Chladek, der für
Ivan Pesicka durchlässt, in den Strafraum sprintet und dort den Ball genau auf den Fuß serviert bekommt. Ideale Schußposition. Er zieht ab, verfehlt den Kasten aber um Zentimeter.
Leopold Hannig wäre da wohl nicht mehr dran gewesen.

85:52:
Tschechien drückt. Schnelles Kurzpass-Spiel ist die Devise.
Hynek Pavelka führt den Ball quer über den Platz und wird kaum attackiert. Pass zu
Svatomír Minar. Dieser läuft wenige Meter, wirkt dabei aber etwas hilflos und gibt an
Eugen Chladek ab, der von
Eike Stefan zwar eng attackiert wird, sich aber energisch durchsetzt. Doppelpass mit
Ivo Vanecek. Jetzt geht's ganz schnell. Wieder ein Doppelpass, dieses mal mit
Eugen Chladek. Schneller Antritt in den Sechzehner. Querpass zur Mitte.
Simon Zastoupil trifft den Ball nicht richtig, trotzdem kullert er via Innenstange irgendwie ins Tor! Warum sich Keeper
Leopold Hannig in der Folge so heftig bei seinen Kollegen beschwert, ist mir ein Rätsel. Die glücklichste Figur macht er bei diesem Treffer selber nicht.
Neuer Spielstand
Heim 2:1 Gast

87:52: Harter Einstieg von
Jakob Biller gegen
Lumír Ziska. Letzterer scheint in der Folge umgeknöchelt zu sein und muss vom Platz getragen werden. Mal sehen, ob er weiterspielen kann.
Jakob Biller sieht die gelbe Karte.
90:00: Das Schiedsrichter-Team beendet das Grupppenspiel mit einem nicht zu überhörenden Pfiff,
Deutschland setzt sich knapp aber doch mit
2:
1 durch.
Endstand
Heim 2:1 Gast
Ballbesitz 1.HZ
Heim 55%:45% Gast
Ballbesitz 2.HZ
Heim 42%:58% Gast