0:00: Freut mich, dass Sie sich für das dritte Spiel des Turniers zwischen
Belgien und
Italien entschieden haben. Heute geht's um alles! Die Begegnung findet Zeitgleich mit den Spielen der anderen Gruppen statt, ist aber mit Sicherheit eines der brisanteren Sorte. Ich wünsche Ihnen jedenfalls schon jetzt viel Spaß, die Teams stehen bereits am Platz, der Schiri sollte in Kürze anpfeifen.
4:17:
Paolo Orecchio und
Nanni Di Liberti schieben sich den Ball am eigenen Sechzehner zu. Letzterer bringt den entgegenkommenden
Marcellino D’Arco ins Spiel. Der übersieht jedoch den von hinten kommenden
Frank Vandewiele und verliert den Ball leichtfertig.
Yvan Ramaut wäre wohl auch noch zur Stelle gewesen.
Belgien kontert, jetzt ist Pfeffer drin.
Adolphe Devos führt den Ball in die gegnerische Hälfte und macht gehörig Tempo.
Yvan Ramaut läuft ebenfalls mit, doch er probierts alleine und bleibt letztlich an
Nanni Di Liberti hängen. Sehr zum Ärger seiner mitgelaufenen Kollegen.

8:43:
Wando Gabrielli ist am eigenen Sechzehner am Ball und wird bereits dort unter Druck gesetzt.
Marcellino D’Arco eilt ihm zur Hilfe, aber auch der wird streng bewacht.
Frank Vandewiele geht entschlossen in den Zweikampf und schnappt sich das Leder, spielt aber erstmal zurück zu
Frank Cluysen. An der dichten gestaffelten
Italien-Abwehr ist nur schwer vorbeizukommen.
Belgien setzt zum Konterangriff an.
Niek Croes führt den Ball in Richtung Sechzehner und sieht sich nach mitgelaufenen Kollegen um.
Gilles De Clercq wäre eine Anspielstation. Stattdessen bringt er aber den ebenfalls mitgelaufenen
Jean Bosmans ins Spiel. Jetzt herrscht Überzahlspiel. Fünf gegen Drei. Was macht
Belgien daraus?
Gilles De Clercq fuchtelt bereits völlig freistehend auf der anderen Seite mit den Armen herum. Den versucht er auch anzuspielen. Der weite Ball fällt aber zu schwach und zu kurz aus, einfach schlecht.
Wando Gabrielli geht rechtzeitig dazwischen.

26:59:
Italien lässt den Ball gekonnt in den eigenen Reihen laufen, sehr zur Freude der Fans.
Paolo Orecchio zu
Nanni Di Liberti, der gibt wiederum an
Marcellino D’Arco weiter.
Raimondo Foglio führt das Leder durch den Mittelkreis und wird kaum attackiert. Was
Adolphe Devos da macht, ist schlichtweg zu wenig. Er drischt die Kugel aber völlig überhastet nach vorne, nachdem
Yvan Ramaut etwas aggressiver zu Werke ging. Wen er da gesehen hat, bleibt sein Geheimnis.
Adolphe Devos schnappt sich den Ball, leitet sofort an
Gilles De Clercq weiter. Jetzt muss es ganz schnell gehen. Weiter als fünf Meter kommt er jedoch nicht,
Nanni Di Liberti holt sich sofort wieder den Ball zurück.

28:21: Harter Einstieg von
Marcellino D’Arco, der
Frank Cluysen von hinten in die Parade fährt. In Kürze folgt der Freistoß. Das sind mindestens 30 Meter bis zum Tor. Doch dass
Frank Cluysen einen Hammer-Schuss hat, ist weitläufig bekannt. Er zieht ab, das sieht gefährlich aus! Doch der Ball geht an den Außenpfosten und von dort ins Toraus.
31:47:
Italien steht defensiv.
Raimondo Foglio sucht verzweifelt nach Anspielstationen, muss das Leder aber zu
Nanni Di Liberti zurückspielen. Dieser erkennt das jedoch zu spät, zudem stören
Frank Vandewiele und
Frank Cluysen noch entscheidend. Der Ball kullert ins Out. Die
Belgien-Fans applaudieren höhnisch.
Richard Goeminne setzt zum schnellen Gegenangriff an und spielt steil auf
Jean Bosmans. Doch der einmal in der Offensive angekommen, ist völlig auf sich allein gestellt und verliert den Ball.
Yvan Ramaut scheint die Kraft ausgegangen zu sein, er blieb einfach stehen.
45:00: Halbzeit
47:14:
Paolo Orecchios Füße wirken bereits schwer wie Blei, der Trainer nimmt ihn vom Feld.
Dagoberto Monticello soll nun neuen Elan in die Begegnung bringen.
50:31: Der Trainer nimmt
Rosmundo Natale vom Platz. Neu ins Spiel kommt
Giano Episcopo.
51:54:
Argo Iannettas Füße wirken bereits schwer wie Blei, der Trainer nimmt ihn vom Feld.
Crocifisso Verdi wärmt schon eine ganze Weile auf und kommt nun endlich zu seinem Einsatz.
52:29:
Rufo Leto fängt den Ball in der eigenen Hälfte ab und geht sofort wieder in die Offensive.
Dagoberto Monticello kriegt die Kugel und treibt Ball und Kollegen nach vorne. Die Marschroute scheint klar zu sein!
Wando Gabrielli führt die Kugel durchs Zentrum und spielt erstmal zu
Nanni Di Liberti hinaus. Der fackelt nicht lange und spielt
Marcellino D’Arco ideal in den Lauf. Starker Antritt. Er geht die Linie entlang und entledigt sich seines Gegenspielers.
Richard Goeminne hechelt hinterher als wären wir in der letzten Minute einer Verlängerung angelangt. Hohe Flanke auf den zweiten Pfosten.
Raoul Vandekerckhove kommt heraus und pflückt das Leder vom Himmel, noch bevor
Leonardo Saviano einköpfen kann.

54:10: Das ist selbst für die Hartgesottenen unter uns nicht leicht anzusehen.
Gilles De Clercq springt
Marcellino D’Arco mit gestreckten Beinen gegen das Schienbein. Der Referee zeigt
Gilles De Clercq die Rote Karte und muss deshalb heftige Beschwerden über sich ergehen lassen. An seiner Entscheidung ändert dies allerdings nichts mehr.
57:13:
Rufo Leto wirft in der eigenen Hälfte ein.
Dagoberto Monticello kommt zum Ball und schaut sich erstmal nach Anspielstationen um. Er peitscht seine Kollegen nach vorne und spielt den Ball zu
Raimondo Foglio, der zum Doppelpass mit
Nanni Di Liberti ansetzt und sofort die Linie entlang geht. Die Kugel verspringt etwas und auch
Adolphe Devos setzt ihn nun unter Bedrängnis, trotzdem bringt er die Flanke noch irgendwie zur Mitte.
Raoul Vandekerckhove verschätzt sich völlig,
Crocifisso Verdi spekuliert richtig, steigt hoch und köpfelt ein. Ein schönes Tor, dem ein sträflicher Abwehrfehler vorausging.
Neuer Spielstand
Heim 0:1 Gast

62:59:
Italien ist im Besitz des Balles und versucht, kontrolliert nach vorne zu spielen.
Rufo Leto und
Dagoberto Monticello halten die Kugel in den eigenen Reihen.
Raimondo Foglio trägt den Angriff nun etwas behäbig nach vorne und gibt an
Walter Schiavone ab.
Richard Goeminne ist aber früher aufgestanden und nimmt ihm mit harten, aber fairen Mitteln den Ball ab.
65:40:
Frank Vandewiele liegt am Platz, er sieht wohl nur noch Sterne. Die Vorgeschichte: ein böser Ellenbogencheck von
Crocifisso Verdi.
Frank Vandewiele hat nun die Möglichkeit, den Freistoß zu verwandeln. Der Ball liegt etwa 25 Meter vor dem Kasten - unmöglich ist der nicht. Er läuft an und versucht's mit Gewalt. Der Ball geht genau in die Mitte des Gehäuses, der Tormann kann gerade noch wegfausten.

68:26:
Rufo Leto erackert sich den Ball in der eigenen Hälfte und sucht sofort nach offensiven Anspielstationen.
Dagoberto Monticello wäre da beispielsweise eine Möglichkeit.
Raimondo Foglio erhält den Ball. Unter Bedrängnis gelingt es ihm, die Kugel geschickt abzuschirmen und sich von
Richard Goeminne und
Niek Croes zu lösen. Weltklasse gemacht. Mittels No-Look-Pass, wenn ich es richtig gesehen habe, spielt er den stark aufspielenden und sich immer anbietenden
Wando Gabrielli frei. 20 Meter vor dem Kasten angekommen blickt er einmal kurz auf und sieht, dass Platz da ist.
Niek Croes und
Philip Decock stehen viel zu weit weg, jetzt muss er doch schießen. Als hätte er mich gehört, er zieht sofort ab! Das Leder wird noch abgefälscht und somit zur leichten Beute für
Raoul Vandekerckhove. Der hätte sogar reingehen können, wenn da
Leonardo Saviano nicht noch seine Beine im Spiel gehabt hätte.

68:56:
Yvan Ramaut spielt nach einem kleinen Rempler von
Dagoberto Monticello den sterbenden Schwan und bekommt vom Schiedsrichter den Freistoß geschenkt. Der Schiedsrichter zeigt
Dagoberto Monticello die gelbe Karte.
73:33: Für
Richard Goeminne ist der Arbeitstag vorbei, völlig ausgelaugt trabt er vom Platz.
Julien Depraetere heißt der neue Mann im Spiel. Bringt er neuen Schwung rein?
76:46:
Frank Cluysen wirkt total gerädert, der Trainer nimmt ihn vom Platz.
Adriaan Declercq heißt der neue Akteur, der sich in der verbleibenden Spielzeit für die Startelf empfehlen kann.
80:15:
Raphaël De Waeles Füße wirken bereits schwer wie Blei, der Trainer nimmt ihn vom Feld.
Rémi Lievens heißt der neue Mann im Spiel. Bringt er neuen Schwung rein?
81:10:
Marcellino D’Arco liegt am Platz, er sieht wohl nur noch Sterne. Die Vorgeschichte: ein böser Ellenbogencheck von
Rémi Lievens.
Rémi Lievens muss sich jetzt etwas zurücknehmen, er sieht Gelb.
86:00:
Rufo Leto erkämpft sich den Ball an der Mittellinie und leitet einen Angriff ein. Der Junge sorgt heute für viel Schwung nach vorne, da kommt ihm die offensive Marschroute des Trainers sicher entgegen. Er läuft zwei Schritte und legt für
Raimondo Foglio quer, der für
Nanni Di Liberti durchlaufen lässt. Dieser greift ganz tief in die Trickkiste und geht in Cristiano Ronaldo-Manier an
Niek Croes vorbei. Jetzt stünde er in guter Schussposition. Auch, weil
Niek Croes verpennt und viel zu viel Platz lässt. Stattdessen kommt der Pass zum völlig freistehenden
Crocifisso Verdi. Der nimmt das Leder einmal mit und bringt ihn mit Gefühl im rechten Eck unter. Tooor!
Neuer Spielstand
Heim 0:2 Gast

87:58:
Rufo Leto wirft in der eigenen Hälfte ein.
Dagoberto Monticello kommt zum Ball und schaut sich erstmal nach Anspielstationen um. Er peitscht seine Kollegen nach vorne und spielt den Ball zu
Raimondo Foglio, der zum Doppelpass mit
Walter Schiavone ansetzt und sofort die Linie entlang geht. Die Kugel verspringt etwas und auch
Adolphe Devos setzt ihn nun unter Bedrängnis, trotzdem bringt er die Flanke noch irgendwie zur Mitte.
Raoul Vandekerckhove kommt etwas zu spät heraus, kann den Ball aber im Nachfassen festhalten.
90:00: Der Referee pfeift das Spiel ab.
Belgien hat hier auf allen Linien enttäuscht, auch wenn das Ergebnis am Ende knapp ausfällt. Speziell im Spielaufbau hat die Truppe von
Sonnensurfer einiges an Aufholbedarf.
Italien hat sich im Gegensatz richtig ins Zeug gelegt. Man hat dem ein oder anderen Akteur richtig angemerkt, dass er sich für weitere Aufgaben empfehlen möchte.
Endstand
Heim 0:2 Gast
Ballbesitz 1.HZ
Heim 50%:50% Gast
Ballbesitz 2.HZ
Heim 38%:62% Gast