0:00: Ich heiße sie Willkommen zum letzten Gruppenspiel dieser EM! Auch wenn das heutige Kräftemessen zwischen
Österreich und
Tschechien die erste Begegnung der beiden Teams in diesem Turnier ist, ist eines längst kein Geheimnis mehr: die beiden Teams kennen sich gut und haben sich hervorragend auf den Gegner eingestellt!

2:00:
Tschechien ist in Ballbesitz, der Keeper rollt das Leder zu
Libor Jezek. Dieser schaut sich nach Anspielstationen um und gibt den Ball an
Lumír Zacek weiter. Plötzlich löst sich
Libor Jezek auf rechts. Er kriegt den Ball ideal auf den Fuß und löst sich mit einem Übersteiger von
Arthur Mehler. Junge, Junge ist der schnell! Auch an
Marc Walker geht er vorbei. Er dribbelt zur Mitte. Auch
Marc Walker kommt zu spät. Doppelpass mit
Želimír Zelenka, sofort kommt der Abschluss. Der Ball bleibt aber in einer lebenden Menschenmauer hängen.
Ulrich Leisner hat sich mutig in den Schuß geworfen und kann letztendlich klären.
Arthur Mehler setzt zum schnellen Gegenangriff an und spielt steil auf
Marc Walker. Der tanzt
Felix Merkl aus und sprintet auch noch
Libor Jezek davon. Doch
Zborov Cernosek kann gerade noch retten und fängt den Konter rechtzeitig ab.

7:05: Den Fans stockt der Atem:
Vojmír Beseda trifft
Gunther Gatzke nach einer hohen Flanke genau mit den Stollen im Gesicht. Rote Karte - der Schiedsrichter schickt
Vojmír Beseda vorzeitig unter die Dusche.

9:07:
Tschechien lässt den Ball kontrolliert in den eigenen Reihen laufen.
Zborov Cernosek peitscht seine Kollegen nach vorne.
Felix Merkl kriegt den Ball von
Zborov Cernosek und versucht, das Spiel von hinten anzutreiben. Mit Erfolg. Mit einem dreifachen Übersteiger lässt er
Willi Pereira wie einen Anfänger stehen. Jetzt muss er doch zur Mitte spielen. Das tut er auch. Dort steht
Želimír Zelenka, jedoch umringt von drei Gegenspielern - er vertendelt den Ball.
Marc Walker scheint heute eine unüberwindbare Festung zu sein. Eine bärenstarke Defensiv-Leistung des
Österreich-Spielers.
Österreich setzt zum Konterangriff an.
Anton Sweet führt den Ball in Richtung Sechzehner und sieht sich nach mitgelaufenen Kollegen um.
Arthur Mehler wäre eine Anspielstation. Er agiert aber viel zu eigensinnig und vertendelt leichtfertig den Ball. Ohne den großartigen Einsatz von
Želimír Zelenka hätte diese Aktion aber böse enden können.
Felix Merkl weiß das und bedankt sich bei seinem Kollegen.

20:39:
Alexandr Psencik weiß nicht so recht was er machen soll und läuft mit dem Ball erstmal zur Mitte.
Vladimír Lasek stünde frei.
Vladimír Lasek fordert lautstark den Ball und kriegt ihn auch, wenngleich er leichte Probleme bei der Mitnahme hat. Trotzdem schafft er es, auch dank der Mithilfe von
Zborov Cernosek, an
Ivo Tepe vorbeizukommen. Und sogar das Auge für den freistehenden
Želimír Zelenka hat er noch.
Adi Kruger hat die Situation völlig verpennt. Jetzt muss es schnell gehen. Er zieht sofort zur Mitte, seine Ablage fällt aber zu unpräzise aus,
Marc Walker fängt die Kugel ohne Mühe ab - Chance vertan.
Adi Kruger schnappt sich den Ball, leitet sofort an
Ivo Tepe weiter. Jetzt muss es ganz schnell gehen. Weiter als fünf Meter kommt er jedoch nicht,
Želimír Zelenka holt sich sofort wieder den Ball zurück.

30:23: Wieder ist
Tschechien am Ball.
Libor Jezek und
Prokop Smisek erarbeiten sich gegen
Gunther Gatzke das Leder in der eigenen Hälfte. Pass zu
Felix Merkl, der Platz hat und an der Linie entlang geht. Jetzt müsste es einmal schneller gehen.
Willi Pereira und
Ulrich Leisner ziehen ihm am Trikot, können ihn aber nicht halten.
Želimír Zelenka steht auf der Seite völlig frei, stattdessen spielt er den Risiko-Pass in den Strafraum.
Želimír Zelenka steht, wo er stehen muss und bringt den Ball unhaltbar im langen Eck unter! Die Situation roch stark nach Abseits, die Fahne des Linienrichters bleibt jedoch unten. Ein herrlicher Treffer. Gesprächsstoff ist aber garantiert.
Neuer Spielstand
Heim 0:1 Gast

31:49:
Tschechien lässt den Ball kontrolliert in den eigenen Reihen laufen.
Felix Merkl peitscht seine Kollegen nach vorne.
Felix Merkl kriegt den Ball von
Vladimír Lasek und versucht, das Spiel von hinten anzutreiben. Mit Erfolg. Mit einem dreifachen Übersteiger lässt er
Willi Pereira wie einen Anfänger stehen. Auch
Marc Walker kann ihn nicht halten. Jetzt muss er doch zur Mitte spielen. Das tut er auch.
Želimír Zelenka schließt via Vollspann ab und trifft den Ball perfekt. Bruchteile einer Sekunde später zappelt das Rundleder im Netz, die
Tschechien-Fans sind aus dem Häuschen. Geht noch mehr?
Neuer Spielstand
Heim 0:2 Gast
33:55: Die Fans der Hausherren können einem schon etwas leid tun. Diese Performance würde jede Schäfchenherde in den Schatten stellen.
35:22:
Alexandr Psencik weiß nicht so recht was er machen soll und läuft mit dem Ball erstmal zur Mitte.
Zborov Cernosek stünde frei.
Felix Merkl fordert lautstark den Ball und kriegt ihn auch, wenngleich er leichte Probleme bei der Mitnahme hat. Trotzdem schafft er es, auch dank der Mithilfe von
Zborov Cernosek, an
Ivo Tepe vorbeizukommen. Und sogar das Auge für den freistehenden
Želimír Zelenka hat er noch.
Adi Kruger hat die Situation völlig verpennt. Jetzt muss es schnell gehen. Er zieht sofort zur Mitte, seine Ablage fällt aber zu unpräzise aus,
Marc Walker fängt die Kugel ohne Mühe ab - Chance vertan.
40:03:
Marc Walker verpasst
Želimír Zelenka in einem Luftduell mittels Ellenbogencheck eine schmerzhafte Nasenkorrektur - das gehört sich nicht.
Marc Walker sieht die gelbe Karte.
45:00: Halbzeit
46:56:
Tschechien steht defensiv.
Libor Jezek sucht verzweifelt nach Anspielstationen, muss das Leder aber zu
Vladimír Lasek zurückspielen. Vielleicht jetzt:
Libor Jezek und
Vladimír Lasek fordern den Ball. Letzterer kriegt ihn, setzt am Flügel zum Sprint an und lässt
Anton Sweet und
Ivo Tepe ganz alt aussehen. Bei
Klaas Nausch bleibt er jedoch hängen - schade! Das war einfach viel zu eigensinnig,
Zborov Cernosek ist zurecht sauer.
47:48: Was seh ich da?
Magic macht einen auf Animateur. Immer wieder dreht er sich um und fordert die Fans auf,
Österreich noch einmal nach vorne zu peitschen. Ob das noch was bringt?
52:37:
Marc Walker scheint konditionell noch etwas Nachholbedarf zu haben, er wirkt total geschlaucht und wird deshalb aus dem Spiel genommen.
Egon Krauss soll nun neuen Elan in die Begegnung bringen.
53:43:
Gunther Gatzkes Akkus sind leer, der Trainer nimmt ihn vom Platz.
Gerald Wirz wärmt schon eine ganze Weile auf und kommt nun endlich zu seinem Einsatz.
55:07: Dieser Wechsel hat sich angekündigt,
Zborov Cernosek verlässt den Platz.
Janek Romanek soll nun neuen Elan in die Begegnung bringen.
56:59: Der Arbeitstag von
Želimír Zelenka ist zu Ende.
Drahomír Homola soll nun neuen Elan in die Begegnung bringen.
58:03:
Tschechien lässt den Ball gekonnt in den eigenen Reihen laufen, sehr zur Freude der Fans.
Felix Merkl zu
Janek Romanek, der gibt wiederum an
Lumír Zacek weiter.
Felix Merkl führt das Leder durch den Mittelkreis und wird kaum attackiert. Was
Anton Sweet und
Ivo Tepe da machen, ist schlichtweg zu wenig.
Janek Romanek kriegt die Kugel in den Lauf und ist auf dem Flügel nun völlig auf sich allein gestellt - gegen
Willi Pereira und
Egon Krauss. Er gibt zu
Drahomír Homola ab, der aus spitzem Winkel abzieht. Der Ball geht aber in Richtung Bratwürstchenmänner,
Joachim Baumann muss nicht eingreifen...
58:53: Mittels klassischer Blutgrätsche reißt
Prokop Smisek sein Gegenüber
Anton Sweet unsanft zu Boden - hoffentlich ist da nichts Schlimmeres passiert. Der Schiedsrichter zeigt
Prokop Smisek die gelbe Karte.
59:23:
Arthur Mehler wirkt total gerädert, der Trainer nimmt ihn vom Platz.
Jörg Gonzalez heißt der neue Mann im Spiel. Bringt er neuen Schwung rein?
59:57: Mittels klassischer Blutgrätsche reißt
Adi Kruger sein Gegenüber
Vladimír Lasek unsanft zu Boden - hoffentlich ist da nichts Schlimmeres passiert. Der Referee zeigt
Adi Kruger den gelben Karton.
60:41:
Felix Merkl und
Vladimír Lasek schieben sich den Ball am eigenen Sechzehner zu. Letzterer bringt den entgegenkommenden
Oskar Hebron ins Spiel. Der übersieht jedoch den von hinten kommenden
Anton Sweet und verliert den Ball leichtfertig.
Gerald Wirz wäre wohl auch noch zur Stelle gewesen.
68:33: Wenig Offensiv-Geist im Aufbauspiel von
Tschechien.
Libor Jezek und
Janek Romanek schieben sich seelenruhig den Ball am eigenen Sechzehner zu. Letzterer probiert es mit einem langen Ball auf den Flügel. Der Abnehmer hätte wohl
Prokop Smisek heißen sollen. Das Leder geht aber ins Niemandsland - Einwurf für
Österreich,
Jörg Gonzalez führt aus.
69:50: Dieser Wechsel hat sich angekündigt,
Oskar Hebron verlässt den Platz. Mit
Adolf Mink soll nun frischer Wind ins Spiel kommen.
74:22:
Vladimír Lasek ist am eigenen Sechzehner am Ball und wird bereits dort unter Druck gesetzt.
Janek Romanek eilt ihm zur Hilfe, aber auch der wird streng bewacht. Er versucht's auf eigene Gefahr allein. Mit Erfolg. Sehr zum Unmut des Trainers und jenem des freistehenden
Felix Merkl packt er anschließend einen langen Ball auf den losstartenden
Vladimír Lasek aus. Exakter geht's nicht! Die Kugel landet punktgenau in den Armen eines Balljungen. Scheinbar ein großes Torwart-Talent. Nächste Aktion: Einwurf für
Österreich.
75:46: "Schneller abspielen", brüllt
Magic in Richtung seines Mittelfeldes. Richtig rund läuft's bei
Österreich nicht.
76:27: Autsch!
Janek Romanek säbelt
Egon Krauss von hinten um, das war nicht gerade die feine englische Art.
Egon Krauss wird den Freistoß ausführen. Das sind mindestens 30 Meter, trotzdem scheint er es direkt versuchen zu wollen. Fünf Schritte Anlauf, ein scharfer Schuss mit dem Vollspann. Meilenweit über den Kasten.
82:49:
Tschechien steht tief gestaffelt und versucht nun durch
Felix Merkl und
Vladimír Lasek, das Leder kontrolliert in den eigenen Reihen zu halten.
Felix Merkl führt das Leder nun flott durch die Mitte und bringt
Libor Jezek ins Spiel, nachdem
Vladimír Lasek durchgelassen hat. Der wird jedoch von
Adi Kruger und
Willi Pereira umringt und ist damit etwas überfordert.
Ulrich Leisner ist es letztlich, der ihm den Ball vom Fuß nimmt.
88:43:
Egon Krauss greift nun zu einem Mittel, das sich brachiale Gewalt nennt. Leidtragender ist
Felix Merkl, der eine blutende Wunde davon trägt.
Egon Krauss sieht die gelbe Karte.
90:00: Der Referee pfeift das Spiel ab.
Österreich hat hier auf allen Linien enttäuscht, auch wenn das Ergebnis am Ende knapp ausfällt. Speziell im Spielaufbau hat die Truppe von
Magic einiges an Aufholbedarf.
Tschechien hat sich im Gegensatz richtig ins Zeug gelegt. Man hat dem ein oder anderen Akteur richtig angemerkt, dass er sich für weitere Aufgaben empfehlen möchte.
Endstand
Heim 0:2 Gast
Ballbesitz 1.HZ
Heim 45%:55% Gast
Ballbesitz 2.HZ
Heim 47%:53% Gast