0:00: Freut mich, dass Sie sich für das zweite Spiel des Turniers zwischen
Schweiz und
Tschechien entschieden haben. Das Spiel findet Zeitgleich mit den Spielen der anderen Gruppen statt, ist aber mit Sicherheit eines der brisanteren Sorte. Ich wünsche Ihnen jedenfalls schon jetzt viel Spaß, die Teams stehen bereits am Platz, der Schiri sollte in Kürze anpfeifen.
1:44:
Tschechien steht tief gestaffelt und versucht nun durch
Petr Kunes und
Oto Lisy, das Leder kontrolliert in den eigenen Reihen zu halten.
Oto Lisy führt das Leder nun flott durch die Mitte und bringt
Radoslav Hron ins Spiel, nachdem
Radan Sluka durchgelassen hat. Der macht nun richtig Dampf und setzt sich gegen
Christian Diez und
Ilias Schacht durch. Beim Strafraum angekommen ist er aber völlig auf sich allein gestellt und vertendelt den Ball gegen [SV] - Chance vertan.

2:27:
Tschechien steht defensiv.
Slavomil Dubin sucht verzweifelt nach Anspielstationen, muss das Leder aber zu
Radoslav Hron zurückspielen. Vielleicht jetzt:
Radoslav Hron und
Radan Sluka fordern den Ball. Letzterer kriegt ihn, setzt am Flügel zum Sprint an und lässt
Arno Kreisel und
Nicklas Thoss ganz alt aussehen. Er möchte Flanken, muss aber abbrechen, noch stehen
Ignác Kozar und
Bronislav Simecek nicht im Strafraum.
Paul Kaiser geht unter Mithilfe von
Ilias Schacht energisch dazwischen und schnappt sich die Kugel.

15:52:
Tschechien lässt den Ball gekonnt in den eigenen Reihen laufen, sehr zur Freude der Fans.
Radoslav Hron zu
Bronislav Kralicek, der gibt wiederum an
Tibor Kubota weiter.
Radoslav Hron führt das Leder durch den Mittelkreis und wird kaum attackiert. Was
Ralf Johnson und
Helmut Huether da machen, ist schlichtweg zu wenig.
Ignác Kozar kriegt die Kugel in den Lauf und ist auf dem Flügel nun völlig auf sich allein gestellt - gegen
Ilias Schacht und
Maik Kaul. Er bedient
Bronislav Simecek, der in Richtung Strafraumeck dribbelt, sofort abzieht und den Ball ins lange Eck zirkelt - ein unglaubliches Tor!!
Luka Kehr streckt sich vergeblich, da war nichts zu halten.
Neuer Spielstand
Heim 0:1 Gast

18:28: Jetzt ist Pfeffer in der Partie.
Paul Kaiser grätscht
Oto Lisy von der Seite um, eine Rudelbildung ist die Folge.
Oto Lisy wird den Freistoß ausführen. Das sind mindestens 30 Meter, trotzdem scheint er es direkt versuchen zu wollen. Fünf Schritte Anlauf, ein scharfer Schuss mit dem Vollspann. Meilenweit über den Kasten.

23:33: Wenig Offensiv-Geist im Aufbauspiel von
Tschechien.
Petr Kunes und
Oto Lisy schieben sich seelenruhig den Ball am eigenen Sechzehner zu. Letzterer probiert es mit einem langen Ball auf den Flügel. Dieser findet
Oto Lisy, der zwar kurzzeitig aus dem Tritt gerät, das Leder aber noch unter Kontrolle bringen kann.
Radan Sluka läuft ebenfalls mit, er probiert's aber erstmal auf eigene Achse.
Ignác Kozar und
Bronislav Simecek lauern an der Strafraumgrenze, letzterer kriegt den Ball. Jetzt muss er schießen. Doch er zögert zu lange,
Paul Kaiser geht kompromisslos dazwischen und haut das Leder auf die Tribüne.
Paul Kaiser setzt zum schnellen Gegenangriff an und spielt steil auf
Christian Diez. Der tanzt
Petr Kunes aus und sprintet auch noch
Oto Lisy davon. Nun herrscht Überzahlspiel. Drei gegen zwei, was macht
Schweiz daraus? Zu wenig. Der Pass zu
Helmut Huether fällt viel zu unpräzise aus - weg ist der Ball!
Slavomil Dubin hat damit den ein oder anderen Fehler, den er heute schon begangen hat, somit ausgebügelt.

24:51: Das ist selbst für die Hartgesottenen unter uns nicht leicht anzusehen.
Arno Kreisel springt
Oto Lisy mit gestreckten Beinen gegen das Schienbein. Gute Freistoß-Position, wie gemacht für
Oto Lisy. Der Ball liegt knapp vor der Strafraumgrenze. Er schießt in Richtung kurzes Eck, der Ball bleibt aber in der Mauer hängen.
32:57:
Slavomil Dubin und
Radan Sluka schieben sich den Ball am eigenen Sechzehner zu. Letzterer bringt den entgegenkommenden
Tibor Kubota ins Spiel.
Radoslav Hron fordert 15 Meter vor dem gegnerischen Strafraum den Ball - und kriegt ihn auch. Doppelpass mit
Radan Sluka. Ein Haken, ein Übersteiger.
Christian Diez attackiert viel zu lasch. Ein Blick gefolgt von einem weiten Pass auf
Ignác Kozar. Jetzt könnte was gehen!
Ilias Schacht fängt den Ball aber noch in der Luft ab und kann klären.
33:23: Was seh ich da?
Spielberg macht einen auf Animateur. Immer wieder dreht er sich um und fordert die Fans auf,
Schweiz noch einmal nach vorne zu peitschen. Ob das noch was bringt?

37:51:
Bronislav Kralicek ist am eigenen Sechzehner am Ball und wird bereits dort unter Druck gesetzt.
Tibor Kubota eilt ihm zur Hilfe, aber auch der wird streng bewacht. Er versucht's auf eigene Gefahr allein. Mit Erfolg. Sehr zum Unmut des Trainers und jenem des freistehenden
Radoslav Hron packt er anschließend einen langen Ball auf den losstartenden
Tibor Kubota aus. Der nimmt den Ball, eng gedeckt von
Ilias Schacht, ideal mit und entledigt sich seiner Klette, die
Maik Kaul heißt. Der Schiedsrichter hat dabei jedoch seltsamerweise ein Foul erkannt und pfeift die Situation postwendend ab. Die Chance ist somit dahin.
Arno Kreisel schnappt sich den Ball, leitet sofort an
Ilias Schacht weiter. Jetzt muss es ganz schnell gehen. Jetzt ist Bewegung drin. Pass zu
Arno Kreisel, der den Ball noch vor der Torauslinie stoppen kann und ungefähr das doppelte Tempo von
Radoslav Hron hinlegt. Scharfes Zuspiel zur Mitte. In letzter Sekunde grätscht
Bronislav Kralicek aber noch dazwischen und befördert die Kugel ins Aus.

42:09: Hat der Schiedsrichter Tomaten auf den Augen?
Ignác Kozar rempelt
Paul Kaiser im Strafraum um, einen eindeutigeren Elfer gibt's aus meiner Sicht nicht. Nicht so für den Referee, dieser lässt unter heftigen Protesten weiterlaufen.
45:00: Halbzeit
56:49: Der Trainer nimmt
Maik Kaul vom Platz. Neu ins Spiel kommt
Dominic Eger.
57:18: Der Arbeitstag von
Arno Kreisel ist zu Ende.
Florian Erbay heißt der neue Mann im Spiel. Bringt er neuen Schwung rein?
57:42: Der Arbeitstag von
Ronny Laufer ist zu Ende. Mit
Daniel Rennert soll nun frischer Wind ins Spiel kommen.
59:46:
Petr Kuness Füße wirken bereits schwer wie Blei, der Trainer nimmt ihn vom Feld.
Ilja Jakes heißt der neue Mann im Spiel. Bringt er neuen Schwung rein?
63:55: Der Arbeitstag von
Slavomil Dubin ist zu Ende.
Lubomír Lexa heißt der neue Mann im Spiel. Bringt er neuen Schwung rein?
66:09: Dieser Wechsel hat sich angekündigt,
Oto Lisy verlässt den Platz.
Blahomír Kochevar wärmt schon eine ganze Weile auf und kommt nun endlich zu seinem Einsatz.
66:48: Alles oder nichts, so die Marschroute bei
Tschechien!
Blahomír Kochevar schnappt sich in der eigenen Hälfte den Ball und tanzt anschließend
Florian Erbay und
Ralf Johnson aus. Das kann sich sehen lassen, dafür gibt's völlig zurecht Szenenapplaus. Sofort kommt der Steilpass in die Spitze.
Blahomír Kochevar setzt seine Schnelligkeit ideal ein und ist noch vor
Florian Erbay am Ball, der etwas verschlafen hat. Via Übersteiger tanzt er seinen Gegenspieler spektakulär aus. Auch an
Dominic Eger geht er mühelos vorbei. Pass zur Mitte. Idee gut, Ausführung ausbaufähig. Der Pass fällt viel zu unpräzise aus,
Paul Kaiser geht rechtzeitig dazwischen.

87:03:
Blahomír Kochevar dribbelt in die gegnerische Hälfte und bedient
Ilja Jakes, der am Flügel lauert.
Florian Erbay stellt, nett formuliert, nicht die größte Hürde dar. Der Ballführende hat viel Platz, weil sich
Florian Erbay scheinbar nicht zuständig fühlt, macht aber zum Unverständnis des Publikums gar nichts daraus und spielt sofort zu
Blahomír Kochevar ab. Der wirkt schon wesentlich entschlossener und wechselt erstmal die Seite.
Blahomír Kochevar nimmt perfekt an und ist nicht zu stoppen. Wenn das eine Attacke sein soll, was
Dominic Eger da praktiziert, na dann gute Nacht
Schweiz. Schöne Flanke. Doch die Mitspieler, allen voran
Bronislav Simecek, schlafen. Der bärenstarke
Paul Kaiser ist zur Stelle, nimmt den Ball mit der Brust an und führt ihn in aller Ruhe aus dem Strafraum.
87:45: An
sunnier7evens Miene lässt sich kein Spielstand festmachen. Sitzend und völlig emotionslos verfolgt er das Spiel von der Trainerbank. Dabei könnte er durchaus zufriedener blicken.
90:00: Der Referee pfeift das Spiel ab.
Schweiz hat hier auf allen Linien enttäuscht, auch wenn das Ergebnis am Ende knapp ausfällt. Speziell im Spielaufbau hat die Truppe von
Spielberg einiges an Aufholbedarf.
Tschechien hat sich im Gegensatz richtig ins Zeug gelegt. Man hat dem ein oder anderen Akteur richtig angemerkt, dass er sich für weitere Aufgaben empfehlen möchte.
Endstand
Heim 0:1 Gast
Ballbesitz 1.HZ
Heim 48%:52% Gast
Ballbesitz 2.HZ
Heim 42%:58% Gast