0:00: Schön, dass Sie eingeschaltet haben! Ich melde mich hier live vom Halbfinale zwischen
Tschechien und
Griechenland. Ich möchte nicht in der Haut der Spieler stecken, es ist brennend heiß. Wenn jetzt auch noch mein Ventilator den Geist aufgibt, muss wohl auch ihr Kommentator vorzeitig Abschied nehmen.
11:32:
Fedor Manda fährt daneben, doch
Slavomír Lada erarbeitet sich den Ball an der Mittellinie und kriegt dafür Szenenapplaus. Sofort baut er wieder Zug zum Tor auf. Er läuft wenige Meter und gibt an
Jan Onderko weiter. Der greift tief in die Trickkiste und macht gefühlte 1000 Übersteiger. Er setzt sich überzeugend durch, indem er
Lavrentios Athanasiou aussteigen lässt und für
Zissis Metaxas einfach zu schnell ist. 25 Meter vor dem Tor angekommen, blickt er auf. Präzise Hereingabe zur Mitte.
Silvan Safariks Kopfballversuch fällt aber zu schwach aus und wird zur leichten Beute für
Adonis Vasco.

23:38:
Lavrentios Athanasiou ist am eigenen Sechzehner am Ball und wird bereits dort unter Druck gesetzt.
Hermes Mavros eilt ihm zur Hilfe, aber auch der wird streng bewacht. Er versucht's auf eigene Gefahr allein. Mit Erfolg. Sehr zum Unmut des Trainers und jenem des freistehenden
Hermes Mavros packt er anschließend einen langen Ball auf den losstartenden
Thanasis Baros aus. Der nimmt den Ball, eng gedeckt von
Fedor Manda, ideal mit und entledigt sich seiner Klette, die
Slavomír Lada heißt. Sofort kommt die Ablage für den gut postierten
Argyrios Lazos, der aus gut 15 Metern abzieht - Glanzparade von
Herbert Hreha.

33:43:
Griechenland lässt den Ball gekonnt in den eigenen Reihen laufen, sehr zur Freude der Fans.
Vangelis Politis zu
Loizos Samaras, der gibt wiederum an
Zissis Metaxas weiter.
Vangelis Politis führt das Leder durch den Mittelkreis und wird kaum attackiert. Was
Darek Opat und
Jan Onderko da machen, ist schlichtweg zu wenig.
Marinos Christopoulos kriegt die Kugel in den Lauf und ist auf dem Flügel nun völlig auf sich allein gestellt - gegen
Fedor Manda und
Simon Machart. Er bedient
Marinos Christopoulos, der in Richtung Strafraumeck dribbelt, sofort abzieht und den Ball ins lange Eck zirkelt - ein unglaubliches Tor!!
Herbert Hreha streckt sich vergeblich, da war nichts zu halten.
Neuer Spielstand
Heim 0:1 Gast
45:00: Halbzeit
47:14: Dieser Wechsel hat sich angekündigt,
Silvan Safarik verlässt den Platz.
Slavoj Bercik heißt der neue Mann im Spiel. Bringt er neuen Schwung rein?
49:15: Der Arbeitstag von
Jaromír Bambenek ist zu Ende.
Stanislav Hebron wärmt schon eine ganze Weile auf und kommt nun endlich zu seinem Einsatz.
49:50: Der Arbeitstag von
Fedor Manda ist zu Ende.
Zborov Kares heißt der neue Mann im Spiel. Bringt er neuen Schwung rein?
53:14:
Tschechien steht tief gestaffelt und versucht nun durch
Slavomír Lada und
Darek Opat, das Leder kontrolliert in den eigenen Reihen zu halten.
Darek Opat führt das Leder nun flott durch die Mitte und bringt
Emil Triska ins Spiel, nachdem
Jan Landa durchgelassen hat. Der macht nun richtig Dampf und setzt sich gegen
Lavrentios Athanasiou und
Zissis Metaxas durch. In der Mitte wartet
Slavoj Bercik mutterseelenallein. Der kriegt den Ball ideal auf den Fuß und verwandelt eiskalt -
Adonis Vasco ist chancenlos!
Neuer Spielstand
Heim 1:1 Gast
54:04:
Hermes Mavross Akkus sind leer, der Trainer nimmt ihn vom Platz. Mit
Eleftherios Korba soll nun frischer Wind ins Spiel kommen.
61:14: Wenig Offensiv-Geist im Aufbauspiel von
Tschechien.
Stanislav Hebron und
Zborov Kares schieben sich seelenruhig den Ball am eigenen Sechzehner zu. Letzterer probiert es mit einem langen Ball auf den Flügel. Dieser findet
Stanislav Hebron, der zwar kurzzeitig aus dem Tritt gerät, das Leder aber noch unter Kontrolle bringen kann.
Emil Triska läuft ebenfalls mit, er probiert's aber erstmal auf eigene Achse. Er läuft die Linie entlang, legt sich den Ball aber etwas zu weit vor -
Loizos Samaras und
Thanasis Baros gehen energisch dazwischen und klären, bevor überhaupt Gefahr entstehen kann.
62:47:
Foivos Tassi ist ausgelaugt und darf vom Platz.
Christos Kallas heißt der neue Mann im Spiel. Bringt er neuen Schwung rein?
65:20:
Stanislav Hebron ist am eigenen Sechzehner am Ball und wird bereits dort unter Druck gesetzt.
Simon Machart eilt ihm zur Hilfe, aber auch der wird streng bewacht.
Marinos Christopoulos geht entschlossen in den Zweikampf und schnappt sich das Leder, spielt aber erstmal zurück zu
Christos Kallas. An der dichten gestaffelten
Tschechien-Abwehr ist nur schwer vorbeizukommen.

69:40:
Tschechien steht defensiv.
Slavomír Lada sucht verzweifelt nach Anspielstationen, muss das Leder aber zu
Darek Opat zurückspielen. Vielleicht jetzt:
Darek Opat und
Jan Onderko fordern den Ball. Letzterer kriegt ihn, setzt am Flügel zum Sprint an und lässt
Vangelis Politis und
Thanasis Baros ganz alt aussehen. Bei
Zissis Metaxas bleibt er jedoch hängen - schade! Das war einfach viel zu eigensinnig,
Jan Landa ist zurecht sauer.
Griechenland kontert, jetzt ist Pfeffer drin.
Vangelis Politis führt den Ball in die gegnerische Hälfte und macht gehörig Tempo. Er stürmt auf den Strafraum zu und wird kaum attackiert. Vor allem
Stanislav Hebron scheint nicht gewillt, einzugreifen.
Vangelis Politis schaltet sich ebenfalls ein. Den versucht er auch anzuspielen, doch
Slavomír Lada geht in letzter Sekunde dazwischen und klärt unter Applaus der
Tschechien-Fans.
79:11: Momentan neutralisieren sich die Mannschaften gegenseitig. Beide Trainer geben lautstark Anweisungen. Mal sehen, was es bringt.
81:40:
Argyrios Lazoss Akkus sind leer, der Trainer nimmt ihn vom Platz.
Foivos Nicolo heißt der neue Mann im Spiel. Bringt er neuen Schwung rein?
90:00: Unentschieden! Der Schiedsrichter beendet die reguläre Spielzeit. Vornehmen sollten Sie sich in den nächsten 30 Minuten trotzdem nichts. Wir gehen in die Verlängerung!
95:15:
Tschechien steht tief gestaffelt und versucht nun durch
Darek Opat und
Zborov Kares, das Leder kontrolliert in den eigenen Reihen zu halten. Aber
Marinos Christopoulos und
Christos Kallas lassen ihnen keinen Platz, betreiben Pressing und schnappen ihnen den Ball weg.
Cleanthis Dellis schnappt sich den Ball, leitet sofort an
Vangelis Politis weiter. Jetzt muss es ganz schnell gehen. Jetzt ist Bewegung drin. Pass zu
Vangelis Politis, der den Ball noch vor der Torauslinie stoppen kann und ungefähr das doppelte Tempo von
Slavomír Lada hinlegt. Scharfes Zuspiel zur Mitte. In letzter Sekunde grätscht
Darek Opat aber noch dazwischen und befördert die Kugel ins Aus.
105:00: Halbzeit der Verlängerung
118:20: Wieder ist
Tschechien am Ball.
Slavomír Lada und
Zborov Kares erarbeiten sich gegen
Marinos Christopoulos das Leder in der eigenen Hälfte. Pass zu
Stanislav Hebron, der Platz hat und an der Linie entlang geht. Jetzt müsste es einmal schneller gehen.
Lavrentios Athanasiou und
Cleanthis Dellis ziehen ihm am Trikot, können ihn aber nicht halten.
Slavoj Bercik steht auf der Seite völlig frei, stattdessen spielt er den Risiko-Pass in den Strafraum.
Slavoj Bercik steht, wo er stehen muss und bringt den Ball unhaltbar im langen Eck unter! Die Situation roch stark nach Abseits, die Fahne des Linienrichters bleibt jedoch unten. Ein herrlicher Treffer. Gesprächsstoff ist aber garantiert.
Neuer Spielstand
Heim 2:1 Gast

120:00: Der Schiedsrichter beendet die Partie,
Tschechien setzt sich gegen
Griechenland in der Verlängerung mit
2:
1 durch. Auch wenn die heutige Begegnung mit Sicherheit an die Substanz gegangen ist, den Gastgebern wird es gehöriges Selbstvertrauen für das Finale verleihen, ein Spiel noch so spät für sich entschieden haben zu können.
Endstand
Heim 2:1 Gast
Ballbesitz 1.HZ
Heim 50%:50% Gast
Ballbesitz 2.HZ
Heim 53%:47% Gast