0:00: Die Gruppenphase ist beendet, endlich geht es in die KO-Phase! Ich begrüße Sie zum Aufeinandertreffen zwischen
Griechenland und
Italien. Beide Mannschaften wollen sich für das Halbfinale qualifizieren. Wir sind gespannt!
18:25:
Italien drückt. Schnelles Kurzpass-Spiel ist die Devise.
Ondino Pomponio führt den Ball quer über den Platz und wird kaum attackiert. Pass zu
Manuel Ceglia. Dieser läuft wenige Meter, wirkt dabei aber etwas hilflos und gibt an
Armando Forlano ab, der von
Hermes Mavros zwar eng attackiert wird, sich aber energisch durchsetzt. Doppelpass mit
Tiziano Cellucci. Jetzt geht's ganz schnell. Wieder ein Doppelpass, dieses mal mit
Armando Forlano. Schneller Antritt in den Sechzehner. Flache Hereingabe.
Ruggiero Pietri probiert's mit Gefühl, trifft aber nur den Außenpfosten.

29:23:
Griechenland steht defensiv.
Cleanthis Dellis sucht verzweifelt nach Anspielstationen, muss das Leder aber zu
Hermes Mavros zurückspielen. Vielleicht jetzt:
Hermes Mavros und
Thanasis Baros fordern den Ball. Letzterer kriegt ihn, setzt am Flügel zum Sprint an und lässt
Armando Forlano und
Tiziano Cellucci ganz alt aussehen. Er möchte Flanken, muss aber abbrechen, noch stehen
Marinos Christopoulos und
Foivos Tassi nicht im Strafraum. Er wird doch nicht etwa... Doch, er wird: Er probiert's direkt. Tormann
Renzo Del Rossi hat Schwierigkeiten, fängt den Ball aber im Nachfassen.
42:04: Die Anspannung ist groß, keiner der beiden Klubs will dieses Spiel verlieren. Die beiden Fangruppen brüllen sich die Seele aus dem Leib - die Stimmung könnte nicht besser sein.
43:24:
Vangelis Politis ist am eigenen Sechzehner am Ball und wird bereits dort unter Druck gesetzt.
Loizos Samaras eilt ihm zur Hilfe, aber auch der wird streng bewacht. Er versucht's auf eigene Gefahr allein. Mit Erfolg. Sehr zum Unmut des Trainers und jenem des freistehenden
Vangelis Politis packt er anschließend einen langen Ball auf den losstartenden
Loizos Samaras aus. Der nimmt den Ball, eng gedeckt von
Ondino Pomponio, ideal mit und entledigt sich seiner Klette, die
David Tomassetti heißt. Sofort kommt die Ablage für den gut postierten
Foivos Tassi, der aus gut 15 Metern abzieht - Glanzparade von
Renzo Del Rossi.
45:00: Halbzeit
46:05: Dieser Wechsel hat sich angekündigt,
Ruggiero Pietri verlässt den Platz.
Leonildo Argenti wärmt schon eine ganze Weile auf und kommt nun endlich zu seinem Einsatz.
54:38: Dieser Wechsel hat sich angekündigt,
Crescentino Tucciarone verlässt den Platz. Neu ins Spiel kommt
Tancredo Paolucci.
55:44:
Tiziano Celluccis Füße wirken bereits schwer wie Blei, der Trainer nimmt ihn vom Feld. Mit
Aderito Giambrone soll nun frischer Wind ins Spiel kommen.
57:46:
Laurenzio Di Masi ist am eigenen Sechzehner am Ball und wird bereits dort unter Druck gesetzt.
Leonildo Argenti eilt ihm zur Hilfe, aber auch der wird streng bewacht.
Marinos Christopoulos geht entschlossen in den Zweikampf und schnappt sich das Leder, spielt aber erstmal zurück zu
Thanasis Baros. An der dichten gestaffelten
Italien-Abwehr ist nur schwer vorbeizukommen.
59:58: Autsch!
Loizos Samaras säbelt
Armando Forlano von hinten um, das war nicht gerade die feine englische Art.
Armando Forlano tritt zum Freistoß an. Der Ball liegt etwa 18 Meter vor dem gegnerischen Gehäuse. Entschlossener Blick beim Schützen. Scharfer Schuss ins lange Eck - knapp vorbei. Der gegnerische Tormann wäre aber wohl noch dran gewesen, wäre der Ball aufs Tor gegangen.
61:27:
Italien steht tief gestaffelt und versucht nun durch
Armando Forlano und
Laurenzio Di Masi, das Leder kontrolliert in den eigenen Reihen zu halten.
Armando Forlano führt das Leder nun flott durch die Mitte und bringt
Laurenzio Di Masi ins Spiel, nachdem
Manuel Ceglia durchgelassen hat. Der wird jedoch von
Vangelis Politis und
Loizos Samaras umringt und ist damit etwas überfordert.
Hermes Mavros ist es letztlich, der ihm den Ball vom Fuß nimmt.
62:59: Bei
Hermes Mavros ist die Luft draußen, sein Arbeitstag ist vorbei.
Eleftherios Korba heißt der neue Akteur, der sich in der verbleibenden Spielzeit für die Startelf empfehlen kann.
63:24:
Foivos Tassi ist ausgelaugt und darf vom Platz.
Christos Kallas heißt der neue Akteur, der sich in der verbleibenden Spielzeit für die Startelf empfehlen kann.
65:34: Wenig Offensiv-Geist im Aufbauspiel von
Italien.
Armando Forlano und
Crocifisso Leonelli schieben sich seelenruhig den Ball am eigenen Sechzehner zu. Letzterer probiert es mit einem langen Ball auf den Flügel. Der Abnehmer hätte wohl
Manuel Ceglia heißen sollen. Das Leder geht aber ins Niemandsland - Einwurf für
Griechenland,
Marinos Christopoulos führt aus.

73:06:
Laurenzio Di Masi und
Leonildo Argenti schieben sich den Ball am eigenen Sechzehner zu. Letzterer bringt den entgegenkommenden
Aderito Giambrone ins Spiel. Der übersieht jedoch den von hinten kommenden
Marinos Christopoulos und verliert den Ball leichtfertig.
Christos Kallas wäre wohl auch noch zur Stelle gewesen.
Cleanthis Dellis schnappt sich den Ball, leitet sofort an
Vangelis Politis weiter. Jetzt muss es ganz schnell gehen. Jetzt ist Bewegung drin. Pass zu
Vangelis Politis, der den Ball noch vor der Torauslinie stoppen kann und ungefähr das doppelte Tempo von
Laurenzio Di Masi hinlegt. Scharfes Zuspiel zur Mitte.
Marinos Christopoulos kommt aus vollem Lauf herangesprintet, lupft den Ball aber trotzdem noch gefühlvoll in den Strafraum, wo
Christos Kallas steht. Jetzt geht's ganz schnell. Dieser legt mit der Brust fantastisch zu
Christos Kallas ab, der volley abzieht und das Leder knallhart in die Maschen hämmert. Was für ein Tor! Da springt selbst der sonst so ruhige Trainer in der Coaching-Zone auf und ab.
Neuer Spielstand
Heim 1:0 Gast

73:51:
Marinos Christopoulos scheint konditionell noch etwas Nachholbedarf zu haben, er wirkt total geschlaucht und wird deshalb aus dem Spiel genommen. Neu ins Spiel kommt
Serafeim Laskaris.
74:33: Harter Einstieg von
Loizos Samaras, der
Isidoro Gregorio von hinten in die Parade fährt. Gute Freistoß-Position, wie gemacht für
Isidoro Gregorio. Der Ball liegt knapp vor der Strafraumgrenze. Er schießt in Richtung kurzes Eck, der Ball bleibt aber in der Mauer hängen.

83:44:
Italien lässt den Ball gekonnt in den eigenen Reihen laufen, sehr zur Freude der Fans.
Laurenzio Di Masi zu
Leonildo Argenti, der gibt wiederum an
Aderito Giambrone weiter.
Vangelis Politis sprintet jedoch wie wahnsinnig hinterher und spitzelt den Ball ins Aus - Toller Einsatz.
Christos Kallas hat ebenfalls mitgeholfen und geschickt den Raum abgedeckt. Nächste Aktion: Einwurf.
Griechenland setzt zum Konterangriff an.
Loizos Samaras führt den Ball in Richtung Sechzehner und sieht sich nach mitgelaufenen Kollegen um.
Thanasis Baros wäre eine Anspielstation. Stattdessen bringt er aber den ebenfalls mitgelaufenen
Vangelis Politis ins Spiel. Jetzt herrscht Überzahlspiel. Fünf gegen Drei. Was macht
Griechenland daraus?
Loizos Samaras fuchtelt bereits völlig freistehend auf der anderen Seite mit den Armen herum. Den versucht er auch anzuspielen. Mit Erfolg.
Ondino Pomponio will ihn per Foul stoppen, fällt aber hin. Pass zu
Christos Kallas, jetzt ist die Riesenchance da. Doch dem versagen völlig die Nerven,
Tancredo Paolucci muss einfach nur seinen Körper hinstellen und schon hat er den Ball.
Serafeim Laskaris kann nicht fassen, welch eine Chance hier gerade vergeben wurde.

84:49: Was ist denn hier los? Ein Flitzer läuft quer über den Platz und narrt gleich sechs Sicherheitsleute sowie den gegnerischen Torwart. Lautes Gelächter ist die Folge. Letztlich ist es eine - glaube ich zumindest - weibliche Sicherheitsperson, die den Flitzer stoppt. Nach einer kurzen Unterbrechung kann es weitergehen.
88:20: Mittels klassischer Blutgrätsche reißt
Vangelis Politis sein Gegenüber
Manuel Ceglia unsanft zu Boden - hoffentlich ist da nichts Schlimmeres passiert.
Manuel Ceglia hat nun die Möglichkeit, den Freistoß zu verwandeln. Der Ball liegt etwa 25 Meter vor dem Kasten - unmöglich ist der nicht. Er läuft an und versucht's mit Gewalt. Der Ball geht genau in die Mitte des Gehäuses, der Tormann kann gerade noch wegfausten.
90:00: Der Schiedsrichter erlöst uns!
Griechenland gewinnt das Viertelfinale gegen
Italien mit Mühe und Not
1:
0. Auch wenn die heutige Darbietung beider Teams mit Sicherheit kein Augenschmaus war, den Trainern wurde zumindest klar aufgezeigt, woran sie noch zu arbeiten haben. In diesem Sinne, ich wünsche Ihnen was!
Endstand
Heim 1:0 Gast
Ballbesitz 1.HZ
Heim 56%:44% Gast
Ballbesitz 2.HZ
Heim 53%:47% Gast