0:00: Herzlich willkommen zum Viertelfinale zwischen
Kroatien und
Tschechien! Die KO-Phase ist erreicht, jetzt geht das Turnier in die entscheidende Phase. Die Spannung ist bereits vor Anpfiff greifbar, die Spieler werden vom Publikum schon jetzt bejubelt. Und da pfeifft der Schiedrichter auch schon an!
1:39: Einwurf durch
Rudolf Janes.
Radim Pavlak nimmt den Ball an und ist voller Tatendrang. Der Trainer fordert weite Bälle nach vorne. Stattdessen spielt er aber erstmal kurz zu
Svatopluk Bula ab. Der läuft wenige Schritte, gibt an
Gustav Chuba weiter und der spielt den Ball hoch in den gegnerischen Sechzehner.
Perica Miškulin und
Ives žižić haben da zu lasch attackiert.
Vilibald Dura gewinnt das Kopfballduell gegen
Stipan Banić und verlängert ideal.
Vilibald Dura kommt fünf Meter vor dem Tor zum Ball setzt zum Lupfer an.
Martin Rešetar bleibt jedoch in seinem Gehäuse und fängt den Ball ohne Mühe.

8:30:
Fedor Fiala späht auf einen weiten Ball, vorne steht aber niemand wirklich frei, er gibt das Rundleder erstmal an
Svatopluk Bula weiter. Auf der Seite fordert
Gustav Chuba den Ball, und kriegt ihn auch. Er tanzt
Perica Miškulin und
Ives žižić sehenswert aus und schlägt - zum Ärger des freistehenden
Daniel Petru - eine hohe Flanke in den Strafraum.
Vilibald Dura und
Robert Malecek stehen völlig frei. Letzterer kriegt das Leder und kann es schwer aber doch unter Kontrolle bringen. Der Schußversuch wird seiner Bezeichnung aber alles andere als gerecht.
Martin Rešetar ist zur Stelle. Er hatte schon größere Herausforderungen bewältigen müssen.

19:42:
Tschechien hat den Ball.
Fedor Fiala läuft zwei Schritte mit dem Ball und schießt ihn anschließend mit entschlossener Miene hoch und weit nach vorne. Das schmeckt dem Trainer.
Gustav Chuba weniger, er wäre frei gestanden. Technisch versiert stoppt
Gustav Chuba den Ball - und das unter starker Bedrängnis. Kettenhund
Ives žižić lässt ihm keinen Zentimeter Raum. Es gelingt ihm aber, seinen Gegenspieler und
Borislav Braut abzuschütteln. Sofort sucht er den schnellen Weg in Richtung Tor. Geht da was? An der Strafraumgrenze angekommen, legt er für
Vilibald Dura quer, der sofort abzieht, das Tor aber deutlich verfehlt.

27:34:
Rudolf Janes wird in der eigenen Hälfte zu Fall gebracht und bekommt den Freistoß. Der Trainer fordert: "Nach vorne damit!" Er führt ihn selbst aus und gibt erstmal an
Radim Pavlak ab. Letzterer passt zu
Gustav Chuba, der viel Raum hat. Hat er auch das Auge für die freien Mitspieler? Er läuft erstmal quer über den Platz. Der Trainer brüllt erneut: "Haut das verdammte Ding nach vorne!" Jetzt kommt der hohe Ball in die Spitze. Endlich.
Vilibald Dura steigt hoch, kommt aber nicht mehr richtig an den Ball.
Martin Rešetar erkennt die Situation rasch und eilt aus dem Kasten - mit Erfolg.
36:02: Die beiden Trainer wirken ob des Gleichstandes alles andere als happy.
39:08:
Fedor Fiala erkämpft sich das Leder am eigenen Sechzehner und leitet mit einem langen Ball den Gegenangriff ein. Die Kick-and-Rush-Devise ist nicht mehr zu verleugnen.
Gustav Chuba steigt 20 Meter vor dem gegnerischen Kasten hoch und verlängert.
Perica Miškulin hat auch in diesem Kopfballduell am heutigen Tag das Nachsehen. Auch
Borislav Braut fährt daneben.
Vilibald Dura steht goldrichtig, nimmt den Ball einmal mit und zieht sofort ab.
Martin Rešetar lässt den Ball abprallen, hat ihn aber im Nachfassen. Das hätte ins Auge gehen können,
Vilibald Dura hat auf den Fehler des Keepers nur gewartet.

42:18: Harter Einstieg von
Robert Malecek gegen
Perica Miškulin. Letzterer scheint in der Folge umgeknöchelt zu sein und muss vom Platz getragen werden. Mal sehen, ob er weiterspielen kann.
Robert Malecek traut seinen Augen nicht, der Schiedsrichter schickt ihn mit Rot vom Platz. Für
Perica Miškulin ist der Arbeitstag gelaufen, er ist verletzt und wird nun ausgewechselt. Mit
Vladimir Mitrović soll nun frischer Wind ins Spiel kommen.
45:00: Halbzeit
46:55: Der Trainer nimmt
Daniel Petru vom Platz. Neu ins Spiel kommt
Svatopluk Krech.
51:16: Dieser Wechsel hat sich angekündigt,
Radim Pavlak verlässt den Platz.
Vincenc Tlusty soll nun neuen Elan in die Begegnung bringen.
53:06:
Svatopluk Krech und
Rudolf Janes spielen sich den Ball seelenruhig am eigenen Sechzehner hin und her. Nur nichts riskieren, scheint das Motto zu sein.
Svatopluk Krech fordert den Ball, und kriegt ihn auch. Er läuft in Richtung Mittellinie, passiert dabei
Gustav Chuba und probiert's mittels Steilpass auf den Flügel.
Stipan Banić hat die Situation aber nach einem Zuruf von
Vladimir Mitrović schnell erkannt und schnappt ihm den Ball vom Fuß.
54:34: Ein Unglück kommt selten allein. Zuerst wird
Peko Baković von
Gustav Chuba umgegrätscht, danach bekommt er auch noch den Ball mitten in den Laufstall der Zwillinge - da bleibt schon mal die Luft weg! Der Referee zeigt
Gustav Chuba den gelben Karton.
61:05:
Tschechien erarbeitet sich den Ball in Person von
Fedor Fiala, der mit aller Routine
Svatopluk Bula ins Spiel bringt. Letzterer täuscht einen Pass zu
Gustav Chuba an, lässt dadurch
Borislav Braut aussteigen und spielt anschließend
Vincenc Tlusty auf der Flanke frei. Der steht aber ganz knapp im Abseits,
Rudolf Jonjić und
Vinko Blagojević sind im letzten Moment einen Schritt herausgegangen - routiniert gemacht.

62:44: Der Spielaufbau von
Tschechien wirkt etwas behäbig. Kein Wunder ob dieser defensiven Spielweise.
Rudolf Janes und
Svatopluk Bula spielen sich das Leder seit mehreren Sekunden am eigenen Strafraum zu. Vielleicht jetzt:
Gustav Chuba schnappt sich den Ball, lässt
Ives žižić wie einen Schuljungen stehen und marschiert auf den Strafraum zu. Rechts würde
Svatopluk Chvala freistehen. Lochpass zu
Vilibald Dura, der einen Haken zur Mitte schlägt und an
Jozo šantić vorbeigeht. Letzterer verliert dabei komplett die Bodenhaftung und rutscht auch noch aus. Doch da ist
Miroslav Valentić, der ihn samt Ball von der Seite umgrätscht. Der Schiedsrichter lässt weiterlaufen. Eine strittige Entscheidung. Die
Tschechien-Fans sind jedenfalls außer sich.
70:21: Der Trainer nimmt
Anto Miočić vom Platz.
Gojko Benić wärmt schon eine ganze Weile auf und kommt nun endlich zu seinem Einsatz.
72:54:
Stipan Banićs Füße wirken bereits schwer wie Blei, der Trainer nimmt ihn vom Feld.
Boran Bobić wärmt schon eine ganze Weile auf und kommt nun endlich zu seinem Einsatz.
75:36:
Borislav Braut erkämpft sich das Leder am eigenen Sechzehner und leitet mit einem langen Ball den Gegenangriff ein. Die Kick-and-Rush-Devise ist nicht mehr zu verleugnen.
Gojko Benić steigt 20 Meter vor dem gegnerischen Kasten hoch und verlängert.
Svatopluk Krech hat auch in diesem Kopfballduell am heutigen Tag das Nachsehen. Auch
Fedor Fiala fährt daneben.
Peko Baković steht goldrichtig, nimmt den Ball einmal mit und zieht sofort ab.
Dominik Hoza lässt den Ball abprallen, hat ihn aber im Nachfassen. Das hätte ins Auge gehen können,
Peko Baković hat auf den Fehler des Keepers nur gewartet.
77:23: Die Anspannung ist groß, keiner der beiden Klubs will dieses Spiel verlieren. Die beiden Fangruppen brüllen sich die Seele aus dem Leib - die Stimmung könnte nicht besser sein.
84:04: Mittels klassischer Blutgrätsche reißt
Vincenc Tlusty sein Gegenüber
Jozo šantić unsanft zu Boden - hoffentlich ist da nichts Schlimmeres passiert.
Vincenc Tlusty sieht die gelbe Karte.
85:28:
Kroatien hat den Ball.
Gojko Benić läuft zwei Schritte mit dem Ball und schießt ihn anschließend mit entschlossener Miene hoch und weit nach vorne. Das schmeckt dem Trainer.
Jozo šantić weniger, er wäre frei gestanden. Technisch versiert stoppt
Gojko Benić den Ball - und das unter starker Bedrängnis. Kettenhund
Vilibald Dura lässt ihm keinen Zentimeter Raum. Es gelingt ihm aber, seinen Gegenspieler und
Fedor Fiala abzuschütteln. Sofort sucht er den schnellen Weg in Richtung Tor. Geht da was? Ja! Er zieht sofort ab.
Boran Bobić fälscht den Ball noch unfreiwillig ab, so dass dieser in Zeitlupen-Geschwindigkeit ins Tor kullert!
Dominik Hoza ist machtlos!
Neuer Spielstand
Heim 1:0 Gast

86:07:
Borislav Braut erkämpft sich das Leder am eigenen Sechzehner und leitet mit einem langen Ball den Gegenangriff ein. Die Kick-and-Rush-Devise ist nicht mehr zu verleugnen.
Ives žižić steigt 20 Meter vor dem gegnerischen Kasten hoch und verlängert.
Gustav Chuba hat auch in diesem Kopfballduell am heutigen Tag das Nachsehen. Auch
Rudolf Janes fährt daneben.
Peko Baković steht goldrichtig, nimmt den Ball einmal mit und zieht sofort ab.
Dominik Hoza lässt den Ball abprallen, hat ihn aber im Nachfassen. Das hätte ins Auge gehen können,
Boran Bobić hat auf den Fehler des Keepers nur gewartet.
87:49: Autsch!
Svatopluk Chvala säbelt
Jozo šantić von hinten um, das war nicht gerade die feine englische Art.
Jozo šantić hat nun die Möglichkeit, den Freistoß zu verwandeln. Der Ball liegt etwa 25 Meter vor dem Kasten - unmöglich ist der nicht. Er läuft an und versucht's mit Gewalt. Der Ball geht genau in die Mitte des Gehäuses, der Tormann kann gerade noch wegfausten.
90:00: Der Schiedsrichter erlöst uns!
Kroatien gewinnt das Viertelfinale gegen
Tschechien mit Mühe und Not
1:
0. Auch wenn die heutige Darbietung beider Teams mit Sicherheit kein Augenschmaus war, den Trainern wurde zumindest klar aufgezeigt, woran sie noch zu arbeiten haben. In diesem Sinne, ich wünsche Ihnen was!
Endstand
Heim 1:0 Gast
Ballbesitz 1.HZ
Heim 39%:61% Gast
Ballbesitz 2.HZ
Heim 55%:45% Gast