0:00:
Dänemark gegen
Schweiz, so lautet das Finale dieses Turniers! Die Freundschaft der beiden Trainer wird heute für mindestens 90 Minuten in den Hintergrund rücken. Zahlreiche Fans sind ebenfalls ins Stadion gepilgert. Kein Wunder, die perfekten Wetterverhältnisse schreien ja gerade zu nach einem Fußball-Spiel. Zum Glück dürfen wir hier und jetzt bei diesem Spiel live dabei sein, EM-Teamchef.at sei dank!

8:21:
Jann Duer späht auf einen weiten Ball, vorne steht aber niemand wirklich frei, er gibt das Rundleder erstmal an
Jarle Sogard weiter. Auf der Seite fordert
Eigild Asmus den Ball, und kriegt ihn auch. Er tanzt
Benedikt Sindelar und
Bernd Guder sehenswert aus und schlägt - zum Ärger des freistehenden
Nis Ege - eine hohe Flanke in den Strafraum.
Sejer Jespersen und
Arne Faaborg stehen völlig frei. Letzterer kriegt das Leder und kann es schwer aber doch unter Kontrolle bringen. Der Schußversuch wird seiner Bezeichnung aber alles andere als gerecht.
Christopher Dohmann ist zur Stelle. Er hatte schon größere Herausforderungen bewältigen müssen.

12:23:
Dänemark hat den Ball.
Eigild Asmus läuft zwei Schritte mit dem Ball und schießt ihn anschließend mit entschlossener Miene hoch und weit nach vorne. Das schmeckt dem Trainer.
Hans Jurs weniger, er wäre frei gestanden. Technisch versiert stoppt
Ditlev Haagensen den Ball - und das unter starker Bedrängnis. Kettenhund
Benedikt Sindelar lässt ihm keinen Zentimeter Raum. Es gelingt ihm aber, seinen Gegenspieler und
Ilias Klier abzuschütteln. Sofort sucht er den schnellen Weg in Richtung Tor. Geht da was? An der Strafraumgrenze angekommen, legt er für
Arne Faaborg quer, der sofort abzieht, das Tor aber deutlich verfehlt.

13:48:
Ditlev Haagensen erkämpft sich das Leder am eigenen Sechzehner und leitet mit einem langen Ball den Gegenangriff ein. Die Kick-and-Rush-Devise ist nicht mehr zu verleugnen.
Eigild Asmus steigt 20 Meter vor dem gegnerischen Kasten hoch und verlängert.
Benedikt Sindelar hat auch in diesem Kopfballduell am heutigen Tag das Nachsehen. Auch
Ilias Klier fährt daneben.
Sejer Jespersen steht goldrichtig, nimmt den Ball einmal mit und zieht sofort ab.
Christopher Dohmann lässt den Ball abprallen, hat ihn aber im Nachfassen. Das hätte ins Auge gehen können,
Sejer Jespersen hat auf den Fehler des Keepers nur gewartet.
28:24: Der Trainer nimmt
Sejer Jespersen vom Platz.
Preben Brander heißt der neue Mann im Spiel. Bringt er neuen Schwung rein?
36:35: Der Trainer nimmt
Hans Jurs vom Platz.
Ralf Vork wärmt schon eine ganze Weile auf und kommt nun endlich zu seinem Einsatz.
40:00:
Preben Brander fährt daneben, doch
Nis Ege erarbeitet sich den Ball an der Mittellinie und kriegt dafür Szenenapplaus. Sofort baut er wieder Zug zum Tor auf. Er läuft wenige Meter und gibt an
Ditlev Haagensen weiter. Der greift tief in die Trickkiste und macht gefühlte 1000 Übersteiger. Er setzt sich überzeugend durch, indem er
Thomas Langenfeld aussteigen lässt und für
Valentin Rappl einfach zu schnell ist. 25 Meter vor dem Tor angekommen, blickt er auf. Scharfe Hereingabe in Richtung Elfmeter-Punkt,
Arne Faaborg setzt zum Fallrückzieher an - Traumtor!
Neuer Spielstand
Heim 1:0 Gast
45:00: Halbzeit
50:49:
Preben Brander führt den Ball in der eigenen Hälfte, weiß aber nicht so recht, was er damit anfangen soll und spielt erstmal weiter.
Ditlev Haagensen ist nun am Leder und wirkt schon wesentlich entschlossener dabei.
Bastian Gramm und
Benedikt Sindelar machen Meter um Meter, aufgrund der offensiven Spielweise von
Dänemark sind aber immer noch genügend Anspielstationen da.
Eigild Asmus geht über die Seite bis zur Torauslinie.
Jon Bihl flankt zur Mitte.
Arne Faaborg übernimmt den Ball direkt - doch
Christopher Dohmann ist mit einer Glanzparade auf dem Posten!
72:13:
Ralf Vorks Füße wirken bereits schwer wie Blei, der Trainer nimmt ihn vom Feld.
Ulrik Ostergaard heißt der neue Mann im Spiel. Bringt er neuen Schwung rein?
73:04:
Robin Nobiss Füße wirken bereits schwer wie Blei, der Trainer nimmt ihn vom Feld.
Eugen Warnke heißt der neue Akteur, der sich in der verbleibenden Spielzeit für die Startelf empfehlen kann.
75:39:
Sepp Kellermanns Füße wirken bereits schwer wie Blei, der Trainer nimmt ihn vom Feld.
Rafael Prang soll nun neuen Elan in die Begegnung bringen.
76:54:
Ilias Kliers Füße wirken bereits schwer wie Blei, der Trainer nimmt ihn vom Feld. Mit
Dieter Roder soll nun frischer Wind ins Spiel kommen.
79:27:
Schweiz drückt. Schnelles Kurzpass-Spiel ist die Devise.
Valentin Rappl führt den Ball quer über den Platz und wird kaum attackiert. Pass zu
Eugen Warnke. Dieser läuft wenige Meter, wirkt dabei aber etwas hilflos und gibt an
Benedikt Sindelar ab, der von
Ulrik Ostergaard zwar eng attackiert wird, sich aber energisch durchsetzt. Doppelpass mit
Dieter Roder. Dieser hat die Situation aber viel zu spät erkannt und verliert den Ball gegen
Nis Ege.
81:05: Böser Einstieg von
Bernd Guder gegen
Preben Brander. Das ist ein Foul aus der Kategorie "Blumen an die Witwe". Er wälzt sich am Boden, während die Sanitäter auf den Platz eilen.
Bernd Guder sieht die Rote Karte! Der Übeltäter verlässt unter heftigen Protesten seiner Mitspieler den Platz.
Preben Brander scheint tatsächlich ernster verletzt zu sein, er muss ausgewechselt werden.

85:32:
Schweiz ist um einen ordentlichen Spielaufbau bemüht.
Valentin Rappl spielt zu
Eugen Warnke, der erstmal aufblickt und Anspielstationen sucht.
Benedikt Sindelar fordert lautstark den Ball und bekommt ihn auch. Er führt das Spielgerät eng am Fuß und spielt via Ferse auf
Rafael Prang hinaus. Pfeilschnell läuft er die Linie entlang. Kurz stünde
Xavier Heine, er entscheidet sich aber für die scharfe Hereingabe über
Rafael Prang auf den zweiten Pfosten.
Jann Duer sieht nur zu. Doch dort steht
Jarle Sogard seinen Mann, er setzt sich im Luftduell durch und befördert den Ball aus der Gefahrenzone. Er ist heute wirklich der Fels in der Brandung.
86:32: Also wenn man in das Gesicht von
sunnier7even blickt, käme man nicht einmal ansatzweise auf die Idee, dass seine Elf führen könnte. Wirklich zufrieden scheint er nicht zu sein.
87:34: Freistoß für
Schweiz in der eigenen Hälfte.
Thomas Langenfeld spielt kurz zu
Valentin Rappl ab.
Eigild Asmus sieht zu, als würde ihn die Angelegehnheit gar nichts angehen. Nun läuft das Leder. Zuspiel zu
Benedikt Sindelar, der jetzt ein bisschen Raum hat und diesen auch nützt. Nach wenigen Schritten kommt der Lochpass zu
Dieter Roder. Der läuft wenige Meter und spielt sofort weiter. Da wartet bereits
Bastian Gramm, der für
Benedikt Sindelar durchlässt, in den Strafraum sprintet und dort den Ball genau auf den Fuß serviert bekommt. Jetzt muss er doch schießen! Doch er zögert zu lange und verliert anschließend auch noch den Pressball gegen
Ulrik Ostergaard. Sogar Pfiffe der eigenen
Schweiz-Fans muss er sich deshalb anhören, dabei spielt er heute eigentlich gar nicht schlecht.

88:02: Derber Einstieg von
Thomas Langenfeld, der
Jimmi Nielsen mit gestrecktem Bein in die Wade springt.
Jimmi Nielsen wird den Freistoß ausführen. Das sind mindestens 30 Meter, trotzdem scheint er es direkt versuchen zu wollen. Fünf Schritte Anlauf, ein scharfer Schuss mit dem Vollspann. Meilenweit über den Kasten.
90:00: Ob verdient oder unverdient, danach fragt später kein Schwein mehr.
Dänemark schlägt
Schweiz mit
1:
0 und gewinnt dieses großartige Turnier. Ich wünsche Ihnen was, bis zur nächsten EM!
Endstand
Heim 1:0 Gast
Ballbesitz 1.HZ
Heim 63%:37% Gast
Ballbesitz 2.HZ
Heim 46%:54% Gast